Auf einen Blick

Analysenverzeichnis

Dieses Verzeichnis enthält zentrale Informationen zu allen Analysen, welche wir anbieten.

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IA2 Ak (Thyrosin-Phosphatase Ak)

IA2 Antikörper sind  Marker für einen Diabetes mellitus Typ 1. Die höchste Sensitivität hat der Antikörper bei Kindern und Jugendlichen (50-70%), die Titer sinken mit der klinischen Manifestation des Typ 1  Diabetes wieder ab. IA2-Ak treten in der Regel später auf als GAD- und Insulin-Ak.

Synonyme

Insulinom-assoziiertes Antigen Ak

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Typ 1-Diabetes spezifische Antikörper (Anti-GAD, -Insulin, - Inselzellen, -IA2, -ZnT8) können bereits präsymptomatisch nachweisbar sein. Das Risiko einer Krankheitsentwicklung steigt mit der Anzahl und Titerhöhe der nachgewiesenen  Antikörper, bei mehr als 3 Antikörpern liegt das Risiko bei >90% in den nächsten Jahren einen Diabetes mellitus Typ 1 zu entwickeln.

Literatur:
Conrad K, Schössler W, Hiepe F, Fitzler M.J. Autoantibodies in Organ Spezific Autoimmune Disease. A Diagnostic Reference. 2nt Edition, Lengerich: Pabst Science Publishers, 2017.

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 3 w
-20 °C 6 m
Methode

ELISA (KI)

Einheit

U/mL

Referenzbereich

< 15 U/mL

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1194.00

AB/LIS-Code

ia2ak1

IGF-1 (Insulin-like Growth Factor 1)

IGF‑1, ein aus 70 Aminosäuren bestehendes Polypeptid mit einer Molekülmasse von 7.5 kDa, wird ubiquitär in jedem Gewebe exprimiert, hauptsächlich aber in der Leber (~75 % des zirkulierenden IGF‑1) synthetisiert und sekretiert, und vom Wachstumshormon (GH) reguliert. Etwa 80 % des zirkulierenden IGF‑1 ist in einem tertiären Komplex mit IGFBP‑3 (insulinähnlichen Wachstumsfaktor bindendes Protein 3) und ALS (säurelabile Untereinheit) gebunden. Die Halbwertzeit von IGF‑1 in diesem Komplex beträgt etwa eine Stunde. Weitere 20 % des zirkulierenden IGF‑1 sind an IGFBP‑3 ohne ALS gebunden. Nur 1 % IGF‑1 ist nicht gebunden und hat eine Halbwertzeit von nur wenigen Minuten.

Synonyme

Somatomedin C, IGF-I

Material

1 mL Serum

Alternativmaterial: Li-Heparin-Plasma, K2‑/K3‑EDTA-Plasma

Zusatzinformation

IGF‑1 war der erste etablierte Marker zur Untersuchung eines Wachstumshormonmangels (GHD). GH wird pulsatil mit Peaks alle 60‑90 Minuten sekretiert und hat eine kurze Halbwertzeit. Außerdem werden GH-Spiegel durch externe Faktoren (z. B. körperliche Anstrengung, Fasten) beeinflusst. Im Gegensatz dazu sind IGF‑1-Spiegel beständiger, weswegen die IGF‑1-Bestimmung als erster Schritt bei der Diagnose sowohl eines GH-Defizits als auch eines GH-Überschusses herangezogen wird.

Stabilität
18 - 25 °C 24 h
2 - 8 °C 48 h
-20 °C 4 w
Methode

ECLIA (KC)

Hersteller

Roche

Einheit

ng/mL

Referenzbereich

alters- und geschlechtsabhängig
siehe Befund

Tarifpunkte (TP)

47.7

Position

1671.00

AB/LIS-Code

igf1

IgLON5 Ak

IgLON5 ist ein Oberflächenadhäsionsmolekül auf neuronalen Zellen. Antikörper gegen IgLON5 sind mit Schlafstörungen von Parasomnie bis zur kompletten Schlaflosigkeit assoziiert. Mit der Schlafdysfunktion werden anormale Bewegungen, okulomotorische Störungen und kognitiver Verfall in Verbindung gebracht. Es wird vermutet, dass IgLON5 Ak zur pathologischen Aggregation von Tau-Proteinen im Gehirn und somit zu neurodegenerativer Erkrankung führen.

Synonyme

Ig-Like Domain-Containing Protein 5 Ak

Material

1 mL Serum / 1 mL Liquor (nativ)

Zusatzinformation

Literatur:
Conrad K, Schössler W, Hiepe F, Fitzler M.J. Autoantibodies in Organ Spezific Autoimmune Disease. A Diagnostic Reference. 2nt Edition, Lengerich: Pabst Science Publishers, 2017.

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 3 w
-20 °C 6 m
Methode

iIF (KI)

Einheit

Titer

Referenzbereich

Serum: < 1:10 Titer

Liquor: negativ

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1194.00

Immunfixation im Serum

Diagnose, Klassifizierung und Verlaufskontrolle monoklonaler Gammopathien / Paraproteinämien.

Monoklonale Gammopathien schließen ein breites Spektrum von Erkrankungen ein, das von der benignen Monoklonalen Gammopathie Unbestimmter Signifikanz (MGUS, ca. 55%) über M. Waldenström (ca. 2%) bis zum Multiplen Myelom (MM, ca. 18%) oder zur Leichtketten-Amyloidose (ca. 12%) mit schlechter klinischer Prognose reicht. Da alle monoklonalen Gammopathien entweder neoplastisch oder potentiell neoplastisch sind, ist die Unterscheidung zwischen monoklonalen und polyklonalen Gammopathien – denen entzündliche oder reaktive Prozesse zu Grunde liegen – sowie deren Verlaufskontrolle von entscheidender klinischer Bedeutung.

Material

5 m/L Serum

Zusatzinformation

Analysen:

IgA, IgG, IgM, Leichtketten Kappa (K) und Lambda (L) und KL-Quotient

Stabilität
18 - 25 °C 24h
2 - 8 °C 7d
-20 °C 12m

 

Methode

Immunfixation (H)

Hersteller

Sebia

Referenzbereich

siehe Laborbefund

Tarifpunkte (TP)

47.7

Position

1438.00

Immunfixation im Urin (Bence Jones)

Bence-Jones-Proteine (BJP) sind von Plasmazellen im Überschuss synthestisierte monoklonale  freie ( nicht mit einer Schwerkette gekoppelte) Leichtketten vom Kappa- oder Lambda-Typ. Beim Überschreiten einer Syntheseraten von 10-30 g/Tag können sie von den Tubulie der Nieren nicht mehr vollständig resorbiert werden und es kommt zur Überlaufproteinurie.

 

Material

1. Morgenurin 10 m/L

Zusatzinformation

Die Bestimmung der freien Leichtketten im Serum ist der Bestimmung der FLK im Urin vorzuziehen, da freie Leichtketten immer zuerst im Serum nachweisbar sind; die Bence-Jones-Proteinurie ist, wie oben erwähnt, eine typische Überlauf-Proteinurie, d. h. erst wenn die Schwelle der tubulären Rückresorption überschritten ist, sind die glomerulär filtrierten FLK im Urin nachweisbar.

Stabilität
18 - 25 °C 3d
2 - 8 °C 4w
Methode

Immunfixation

Hersteller

Sebia

Referenzbereich

siehe Laborbefund

Tarifpunkte (TP)

47.7

Position

1438.00

Immunglobulin A (IgA)

Der Anteil von IgA an den Plasmaimmunglobulinen beträgt 13%. IgA dient zum Schutz der Haut und Schleimhäute gegen Mikroorganismen. Sekretorisches IgA dient der Abwehr von lokalen Infektionen und spielt eine wichtige Rolle bei der Bindung von Antigenen aus Nahrungsmitteln im Darm. Im Serum findet man IgA als Mono-, Di- oder Trimer, während es in den Körpersekreten ausschliesslich als Dimer vorliegt, das noch eine zusätzliche Kette (sekretorische Komponente) trägt.

Material

1 mL Serum

Alternativmaterial: Li-Heparin-Plasma und K2‑EDTA-Plasma

Zusatzinformation

Erhöhte polyklonale IgA-Konzentrationen können bei chronischen Lebererkrankungen, chronischen Infektionen, Autoimmunerkrankungen (rheumatoide Arthritis, SLE), Sarcoidose und bei dem Wiskott-Aldrich-Syndrom beobachtet werden. Monoklonales IgA ist bei IgA-Myelomen erhöht.

Eine verminderte IgA-Synthese tritt bei kongenitalen und erworbenen Immundefizienzsyndromen wie der Agammaglobulinämie (Morbus Bruton) auf. Erniedrigte IgA-Konzentrationen findet man bei Proteinverlust-Gastroenteropathien und Verbrennungen.

Stabilität
18 - 25 °C 8 m
2 - 8 °C 8 m
-20 °C 8 m
Methode

Turbidimetrie (KC)

Hersteller

Roche

Einheit

g/L

Referenzbereich
Alter (Jahre) Referenzbereich
ab 20 0.70 - 4.00 g/L
16 - 19 0.60 - 3.50 g/L
14 - 15 0.50 - 2.50 g/L
12 - 13 0.60 - 3.60 g/L
10 - 11 0.50 - 2.00 g/L
7 - 9 0.30 - 3.00 g/L
4 - 6 0.30 - 2.00 g/L
1 - 3 0.20 - 1.00 g/L
bis 1 0.05 - 0.80 g/L
Tarifpunkte (TP)

5.6

 

Position

1441.00

AB/LIS-Code

iga

Immunglobulin E (IgE)

IgE ist ein monomeres Immunglobulin welches von Plasmazellen im Respirations- und Gastrointestinaltrakt produziert wird. Der Anteil am gesamten Serum Immunglobulin liegt bei 0.003%. Physiologisch dienen IgE der Abwehr von Parasiten. Durch Auslösen der Mastzellldegranulation sind sie an der Entstehung der allergischen Überempfindlichkeitsreaktion vom Soforttyp (Typ I Reaktion) beteiligt.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Das gesamt-IgE dient in der Allergiediagnostik zur Beurteilung spezifischer IgE-Titer.

Weitere Indikationen sind: differentialdiagnostische Abklärung von Krankheitsbildern mit möglichem allergischen Hintergrund, Krankheitszustände mit unkgeklärter Eosinophilie, angeborene Immundefekte...

Stabilität
18 - 25 °C 8 h
2 - 8 °C 1 w
-20 °C 6 m
Methode

FEIA (KI)

Hersteller

Phadia (Thermo Fisher Scientific)

Einheit

U/mL

Referenzbereich
Alter Referenzbereich
< 1 y < 40 U/mL
1 y - 2 y < 100 U/mL
2 y - 3 y < 150 U/mL
3 y - 4 y < 190 U/mL
4 y - 5 y < 150 U/mL
5 y - 16 y < 120 U/mL
> 16 y < 100 U/mL

 

Tarifpunkte (TP)

15.8

Position

1443.00

AB/LIS-Code

ige

Immunglobulin G (IgG)

Der Anteil von IgG an den Serumimmunglobulinen beträgt ca. 80%. Die Hauptaufgaben von IgG liegen in der Abwehr von Mikroorganismen, der direkten Neutralisation von Toxinen und der Einleitung der Komplementbindung.

Material

1 mL Serum

Alternativmaterial: Li-Heparin-Plasma und K2‑EDTA-Plasma

Stabilität
18 - 25 °C 4 m
2 - 8 °C 8 m
-20 °C 8 m
Methode

Turbidimetrie (KC)

Hersteller

Roche

Einheit

g/L

Referenzbereich
Alter (Jahre) Referenzbereich
ab 20 7.00 - 16.0 g/L
16 - 19 5.50 - 15.8 g/L
14 - 15 7.20 - 17.1 g/L
12 - 13 7.60 - 15.5 g/L
10 - 11 7.00 - 15.6 g/L
7 - 9 5.70 - 14.7 g/L
4 - 6 5.00 - 14.7 g/L
1 - 3 4.50 - 9.20 g/L
bis 1 2.30 - 14.1 g/L

 

 

Tarifpunkte (TP)

5.6

Position

1451.00

AB/LIS-Code

igg

Immunglobulin G-Subklassen (IgG1, IgG2, IgG3, IgG4)

Immunglobuline der Klasse IgG werden aufgrund unterschiedlicher biochemischer Eigenschaften in 4 Subklassen eingeteilt. Daneben unterscheiden sich die Subklassen funktionell. IgG1 und IgG3 richten sich vor allem gegen Porteinantigene von Bakterien und Viren, IgG2 gegen Polysaccharide der Bakterienzellwand und IgG4 charakterisiert allergische Erkrankungen und Parasitosen

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Indikationen:
Rezidivierende oder chronische Atemwegsinfektionen
Diarrhö und bronchopulmonale Erkrankungen
Bekanntes Ak-Mangel-Syndrom, z.B. selektiver IgA-Mangel, Atopie
Intrinsisches Asthma bronchiale
Bestimmung des humoralen Immunstatus nach Knochenmarktransplantation, Splenektomie, immunsuppressiver Behandlung oder unter i.v. Immunglobulintherapie

 

Stabilität
18 - 25 °C 8 h
2 - 8 °C 8 d
-20 °C 6 m
Methode

Turbidimetrie (KI)

Hersteller

Binding Site

Einheit

g/L

Referenzbereich

 

IgG1
[g/L]

IgG2
[g/L]

IgG3
[g/L]

IgG4
[g/L]

0-2 J. 1.94-8.42 0.23-3.00 0.19-0.85 0.005-0.784
2-4 J. 3.15-9.45 0.36-2.25 0.17-0.68 0.010-0.537
4-6 J. 3.06-9.45 0.61-3.45 0.10-1.22 0.018-1.125
6-8 J. 2.88-9.18 0.44-3.75 0.16-0.85 0.004-0.992
8-10 J. 4.32-10.20 0.72-4.30 0.13-0.85 0.019-0.932
10-12 J. 4.23-10.60  0.76-3.55 0.17-1.70 0.016-1.150
12-14 J. 3.42-11.50 1.00-4.55 0.28-1.25 0.037-1.360
14-18 J. 3.15-8.55 0.64-4.95 0.23-1.96 0.110-1.570
>18 J. 3.82-9.29   2.42-7.00 0.22-1.76 0.039-0.864
Tarifpunkte (TP)

86.4

Position

1449.00

AB/LIS-Code

iggsub (Block)

Immunglobulin M (IgM)

Der Anteil von IgM an den Plasmaimmunglobulinen beträgt 6%. IgM ist der erste spezifische Antikörper, der nach einer Infektion gebildet wird. IgM vermag das Komplement zu aktivieren und hilft damit, Bakterien abzutöten. Der IgM-Spiegel sinkt nach Abklingen der Infektion aber im Gegensatz zu IgG relativ schnell wieder ab.

Material

1 mL Serum

Alternativmaterial: Li-Heparin-Plasma und K2‑EDTA-Plasma

Zusatzinformation

Erhöhte polyklonale IgM-Konzentrationen können bei viralen, bakteriellen und parasitären Infektionen, Lebererkrankungen, rheumatoider Arthritis, Sklerodermie, zystischer Fibrose und Heroinsucht beobachtet werden. Monoklonales IgM ist bei der Makroglobulinämie Waldenström erhöht.

Eine verminderte IgM-Synthese tritt bei kongenitalen und erworbenen Immundefizienzsyndromen auf. Erniedrigte IgM-Konzentrationen findet man bei Proteinverlust-Enteropathien und Verbrennungen.

Stabilität
18 - 25 °C 2 m
2 - 8 °C 4 m
-20 °C 6 m
Methode

Turbidimetrie (KC)

Hersteller

Roche

Einheit

g/L

Referenzbereich
Alter (Jahre) Referenzbereich
ab 20 0.40 - 2.30 g/L
16 - 19 0.20 - 2.60 g/L
14 - 15 0.20 - 1.90 g/L
12 - 13 0.30 - 2.40 g/L
10 - 11 0.30 - 1.80 g/L
7 - 9 0.30 - 2.10 g/L
4 - 6 0.20 - 2.10 g/L
1 - 3 0.20 - 1.50 g/L
bis 1 0.10 - 1.50 g/L

 

 

Tarifpunkte (TP)

5.6

Position

1457.00

AB/LIS-Code

igm

Immunphänotypisierung (Lymphozyten-Typisierung)

Die Immunphänotypisierung ermöglicht mittels Identifikation von zellmembranständigen und intrazellulären Antigenen die Subtypisierung von Zellen über die rein morphologische Beurteilung hinaus und ist damit zentraler Bestandteil der hämatologischen Diagnostik. 

Die Untersuchung wird abhängig von der klinischen Fragestellung mit den dafür erforderlichen CD-Markern durchgeführt.

Benötigte Angaben: Klinische Fragestellung, Zeitpunkt der Blutentnahme (vor oder nach Therapie (Medikament angeben))

Material

5 mL EDTA-Blut

Materialien nicht kühlen.

Das Material sollte spätestens 24 Stunden nach Abnahme im Labor eintreffen. Für die Untersuchung werden vitale Leukozyten benötigt.

Zusatzinformation

Probe express ins Labor von Montag bis Donnerstag (nie vor Feiertagen) schicken.

Wir bitten um eine Anmeldung des Versands.

 

Stabilität
18 - 25°C 24h

 

Methode

Flowzytometrie

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt.

Tarifpunkte (TP)

Die Verrechnung ist hängt von der Anzahl Antikörper je nach klinischer Fragestellung ab.

Immunstatus HIV (CD3, CD4, CD8)

Die durchflusszytometrische Differenzierung der Lymphozyten-Subpopulationen kann wichtige unterstützende Informationen zum Krankheitsverlauf sowie zur Therapiesteuerung z.B. HIV erhalten.

Dabei werden die T-Lymphozyten (CD3), T-Helferzellen (CD3/CD4) und die Suppressor- bzw. Zytotoxischen T-Zellen (CD3/CD8) unter Angabe der CD4/CD8-Ratio untersucht. Die numerischen Verhältnisse der Lymphozyten-Populationen des Immunsystems geben Auskunft über den quantitativen Zustand der wichtigsten Zelltypen des zellulären Immunsystems.

Zudem werden die natürliche Killer-T-Zellen (NK-T-Zellen, CD3+CD16+/CD56+) bestimmt. Diese sind eine Untergruppe der Lymphozyten. Sie erkennen Lipid- und Glykoplipidantigene, die auf CD1d Rezeptoren präsentiert werden, und zeichnen sich durch eine schnelle Zytokinantwort aus. NK-T-Zellen sind bei der Abwehr von Erregern sowie bei der Regulation der Immunabwehr beteiligt.

Synonyme

Immunstatus, HIV Therapie-Kontrolle

Material

5 mL EDTA-BLut

Zusatzinformation

Probe express ins Labor von Montag bis Donnerstag (nie vor Feiertagen) schicken.

Wir bitten um eine Anmeldung des Versands.

Stabilität
18-25°C 24 h

(nicht kühlen)

Methode

FACS

Referenzbereich
CD3 % Zellen/ul
0 - 1 Woche 28 - 76 600 - 5000
1 - 8 Wochen 60 - 85 2300 - 7000
2 - 5 Monate 48 - 75 2300 - 6500
6 - 9 Monate 50 - 77 2400 - 6900
10 - 15 Monate 54 - 76 1600 - 6700
16 - 24 Monate 39 - 73 1400 - 8000
3 - 5 Jahre 43 - 76 900 - 4500
6 - 10 Jahre 55 - 78 700 - 4200
11 - 16 Jahre 52 - 78 800 - 3500
>16 Jahre 55 - 86 742 - 2750
CD4 % Zellen/ul
0 - 1 Woche 17 - 52 400 - 3500
1 - 8 Wochen 41- 68 1700 - 5300
2 - 5 Monate 33 - 58 1500 - 5000
6 - 9 Monate 33 - 58 1400 - 5100
10 - 15 Monate 31 - 54 1000 - 4600
16 - 24 Monate 25 - 50 900 - 5500
3 - 5 Jahre 23 - 48 500 - 2400
6 - 10 Jahre 27 - 53 300 - 2000
11 - 16 Jahre 25 - 48 400 - 2100
>16 Jahre 33 - 58 404 - 1612

 

CD8 % Zellen/ul
0 - 1 Woche 10 - 41 200 - 1900
1 - 8 Wochen 9- 23 400 - 1700
2 - 5 Monate 11 - 25 500 - 1600
6 - 9 Monate 13 - 26 600 - 2200
10 - 15 Monate 12 - 28 400 - 2100
16 - 24 Monate 11 - 32 400 - 2300
3 - 5 Jahre 14 - 33 300 - 1600
6 - 10 Jahre 19 - 34 300 - 1800
11 - 16 Jahre 9 - 35 200 - 1200
>16 Jahre 13 - 39 220 - 1129
NK-Zellen (CD16 / CD56) % Zellen/ul
0 - 1 Woche 6 - 58 100 - 1900
1 - 8 Wochen 3- 23 200 - 1400
2 - 5 Monate 2 - 14 100 - 1300
6 - 9 Monate 2 - 13 100 - 1000
10 - 15 Monate 3 - 17 200 - 1200
16 - 24 Monate 3 - 16 100 - 1400
3 - 5 Jahre 4 - 23 100 - 1000
6 - 10 Jahre 4 - 26 90 - 900
11 - 16 Jahre 6 - 27 70 - 1200
>16 Jahre 5 - 26 84 - 724

 

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt.

Tarifpunkte (TP)

36.0

jeder weitere monoklonale AK: 18.0 TP

Position

1523.00

jeder weitere monoklonale AK: 1524.00

Influenzavirus A / B (Antigen)

Influenzaviren werden vorwiegend durch Tröpfcheninfektion übertragen. Durch die Infektion der Epithelzellen des oberne und unteren Respirationstraktes kommt es zu einer direkten Schädigung, was bakterielle Superinfektionen begünstigt. Die Erkrankung äussert sich durch plötzlich hohem Fieber, trockenem Husten, Glieder- und Muskelschmerzen sowie allgemeiner Schwäche. Schwere Verläufe können zu einer schweren viralen Pneumonie führen.

Material

Nasopharyngeal-Abstrich Opti-Swab (Nr. 50, zusätzlich Tupfer Nr. 50a)

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C

2 d

Methode

FIA (MM)

Hersteller

STANDARD F

Referenzbereich

negativ

Tarifpunkte (TP)

13.3 / 13.3 Total: 26.6

Position

3116.00 / 3116.00

Influenzavirus A / B (PCR)

Influenzaviren werden vorwiegend durch Tröpfcheninfektion übertragen. Durch die Infektion der Epithelzellen des oberne und unteren Respirationstraktes kommt es zu einer direkten Schädigung, was bakterielle Superinfektionen begünstigt. Die Erkrankung äussert sich durch plötzlich hohem Fieber, trockenem Husten, Glieder- und Muskelschmerzen sowie allgemeiner Schwäche. Schwere Verläufe können zu einer schweren viralen Pneumonie führen. Der Direktnachweis des Erregers mittels PCR besitzt die höchste diagnostische Sensitivität.

Material

Nasopharyngeal-Abstrich Opti-Swab (Nr. 50, zusätzlich Tupfer Nr. 50a)

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C

7 d

Methode

PCR (MM)

Hersteller

Cepheid

Referenzbereich

negativ

Tarifpunkte (TP)

119.7 / 47.7 Total: 167.4

Position

3120.00 / 3120.10

Influenzavirus A Ak, KBR

Die Influenzavirus A KBR wird nicht mehr angeboten.

Bei Verdacht auf eine Infektion mit Influenzavirus A empfehlen wir allenfalls den Direktnachweis mittels PCR.

Influenzavirus B Ak, KBR

Die Influenzavirus B KBR wird nicht mehr angeboten.

Bei Verdacht auf eine Infektion mit Influenzavirus B empfehlen wir allenfalls den Direktnachweis mittels PCR.

Inhibin B

Inhibin ist ein wichtiges Hormon der Reproduktionsbiologie. Es wird von den Granulosazellen des Ovars und den Sertolizellen der Testes gebildet. Es reguliert die Bildung von FSH und die Follikulogenese, und ist somit ein wichtiger Marker bei der Beurteilung der Infertilität.

Bei den Frauen gibt Inhibin B Auskunft über die ovarielle Reserve und die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Schwangerschaft. Im Gegensatz zum hypophysären FSH gibt es einen direkten Hinweis auf die Follikelzahl. Ausserdem zeigt Inhibin B die ovarielle Erschöpfung früher an als FSH. Die Bestimmung von Inhibin B sollte bei der Frau um den 3. - 5. Zyklustag erfolgen, denn Inhibin unterliegt innerhalb des Zyklus starken Schwankungen.

Bei Männer korreliert die Inhibin-B-Konzentration im Serum sehr gut mit der Spermatogenese. Bei allen Hodenfunktionsstörungen ist die Serum-Inhibin-Konzentration unter 100 ng/L erniedrigt. Die kombinierte Bestimmung von FSH, LH, und Inhibin B führt zu einer deutlich verbesserten Einschätzung der Hodenfunktion als die alleinige FSH- und LH-Bestimmung. Nach Entfernung der Gonaden ist Inhibin im Serum nicht mehr nachweisbar.

Material

1 mL Serum, gekühlt

Stabilität
2 - 8 °C 2 d
-20 °C 6 m
Methode

ELISA

Einheit

ng/L

Referenzbereich
Frauen ng/L
Prämenopausal < 273
Postmenopausal < 4
Männer 25 - 325
Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f16)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1471.10

AB/LIS-Code

inhibb

Insulin

Insulin ist das biosynthetische Produkt der einkettigen Vorstufe Präproinsulin, das anschließend gespalten wird, wobei Proinsulin entsteht. Bestimmte Proteasen spalten Proinsulin weiter in Insulin und C‑Peptid (Connecting Peptide) auf, welche gleichzeitig in äquimolaren Konzentrationen in die Blutbahn gelangen. In der Blutbahn hat Insulin eine Halbwertzeit von 3‑5 Minuten. Es wird vorzugsweise in der Leber zurückgehalten und abgebaut.

Die Bestimmung von Seruminsulin wird in erster Linie bei Patienten durchgeführt, die Symptome einer Hypoglykämie zeigen, und kann für die Differenzialdiagnose der verschiedenen Diabetes-Formen nützlich sein. Es dient zur Ermittlung eines Glukose/Insulin-Quotienten sowie zur Abklärung von Fragestellungen bzgl. der Insulinsekretion und β‑Zellen-Funktion, z.B. zur Auswertung oraler Glukosetoleranz- bzw. Hungerprovokationstests.

Material

1 mL Serum

Stabilität
18 - 25 °C 4 h
2 - 8 °C 2 d
-20 °C 6 m

 

Methode

ECLIA (KC)

Hersteller

Roche

Einheit

mU/L

Referenzbereich

2.60 - 24.9 mU/L

Tarifpunkte (TP)

18.9

Position

1471.00

AB/LIS-Code

insul

Insulin Ak

Insulin Antikörper sind mit Diabetes mellitus Typ 1 assoziiert. Häufig sind Insulin  Ak die ersten Antikörper welche nachgewiesen werden können. Die höchste Prävalenz haben sie bei Kindern bis 5J. (bis zu 90% positiv),  bei Erwachsenen können die Antikörper noch gareade bei 4-30% nachgewiesen werden.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Typ 1-Diabetes spezifische Antikörper (Anti-GAD, -Insulin, - Inselzellen, -IA2, -ZnT8) können bereits präsymptomatisch nachweisbar sein. Das Risiko einer Krankheitsentwicklung steigt mit der Anzahl und Titerhöhe der nachgewiesenen Antikörper, bei mehr als 3 Antikörpern liegt das Risiko bei >90% in den nächsten Jahren einen Diabetes mellitus Typ 1 zu entwickeln.

Literatur:
Conrad K, Schössler W, Hiepe F, Fitzler M.J. Autoantibodies in Organ Spezific Autoimmune Disease. A Diagnostic Reference. 2nt Edition, Lengerich: Pabst Science Publishers, 2017.

Stabilität
Stabilität (Serum)
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 3 w
-20 °C 6 m
Methode

RIA (KI)

Einheit

E/mL

Referenzbereich

< 0.4 E/mL

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

46.8

Position

1136.00

AB/LIS-Code

insk

Insulin-Like Growth Factor Binding Protein 3 (IGFBP‑3)

IGFBP‑3 gehört zu einer Familie von 6 Proteinen mit ähnlicher Struktur (IGFBP‑1 bis ‑6), die insulinähnliche Wachstumsfaktoren (IGF) binden. Das Protein hat ein Molekulargewicht: von 29 kDa (unglykosyliert) und ist das am häufigsten vorkommende IGFBP im Blutkreislauf. Ungefähr 80 % des zirkulierenden IGF sind in einem ternären Komplex mit IGFBP‑3 und ALS (einer säurelabilen Untereinheit) gebunden, der die Halbwertzeit von IGF‑1 signifikant von 10 Minuten auf über 12 Stunden erhöht. Während IGF‑1 und ALS direkt vom Wachstumshormon (GH) reguliert werden, kann IGFBP‑3 indirekt über IGF‑1 reguliert werden.

Im Gegensatz zur pulsatilen Sekretion von GH alle 60‑90 Minuten sind die IGFBP‑3-Serumkonzentrationen über den Tag verteilt größtenteils konstant. Die IGFBP‑3-Konzentration wird hauptsächlich von Alter und Geschlecht bestimmt. Sie nimmt in der Jugend/bis zum frühen Erwachsenenalter konstant zu, um dann im Laufe des Erwachsenenlebens wieder leicht abzunehmen.

Synonyme

IGFBP-3

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Seine Rolle bei der Bioverfügbarkeit des zirkulierenden IGF‑1 macht IGFBP‑3 zu einem weiteren Marker für die Diagnose von Wachstumsstörungen, besonders bei Kindern und Jugendlichen. Seine Konzentration kann als zusätzlicher Wert anstelle bzw. zusätzlich zur IGF‑1-Konzentration bei der Diagnose von Wachstumshormonstörungen verwendet werden und ist gegenüber IGF‑1 besonders bei (kleinen) Kindern überlegen.

Stabilität
18 - 25 °C 8 h
2 - 8 °C 4 d
-20 °C 3 m
Methode

CLIA

Einheit

mg/L

Referenzbereich

alters- und geschlechtsabhängig
siehe Laborbericht

Fremdleistung

 

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f09)

Tarifpunkte (TP)

54.0

Position

1473.00

AB/LIS-Code

igfbp

Interferon-gamma (IFN-gamma)

IFN-gamma ist ein von TH1-Zellen gebildetes Zytokin, mit antiviraler und antitumoraler Wirkung.

Material

1 mL Serum

Stabilität
2 - 8 °C 1 w
-20 °C 6 m
Methode

ELISA (KI)

Einheit

ng/L

Referenzbereich

< 15.0 ng/L

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1474.10

AB/LIS-Code

intgam

Interleukin-1 Beta (IL-1 Beta)

IL-1 Beta wird als Antwort auf Inflammatorische Substanzen, Infektionen oder mikrobielle Endotoxine in erhöhten Mengen von Makrophagen und anderen Zellen ausgeschüttet.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Der Nachweis ist indiziert bei Entzündungen.

Stabilität
18 - 25 °C 8 h
2 - 8 °C 1 w
-20 °C 6 m
Methode

ELISA (KI)

Einheit

pg/mL

Referenzbereich

< 2.0 pg/mL

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1474.10

AB/LIS-Code

il1

Interleukin-10 (IL-10)

IL-10 ist ein antientzündliches Zytokin welches die Bildung von proentzündlichen Zytokinen wie z.B. TNF alpha inhibiert.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Indikation:
Allergien, autoimmune Reaktionen, virale Infekte

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 1 w
-20 °C 6 m
Methode

CBA (KI)

Einheit

pg/mL

Referenzbereich

< 2.5 pg/mL

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1474.10

AB/LIS-Code

il10

Interleukin-12 (IL-12)

IL-12 ist ein proinflammatorisches Zytokin, welches die Bildung von Interferon-gamma und anderer Zytokine in T- und NK-Zellen induziert. Zudem fördert IL-12 die Proliferation von NK-Zellen, sowie die Differenzierung von antigenstimulierten T-Zellen.

Material

1 mL Serum

Stabilität
2 - 8 °C 1 w
-20 °C 6 m
Methode

CBA (KI)

Einheit

pg/mL

Referenzbereich

< 7.8 pg/mL

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1474.10

AB/LIS-Code

il12

Interleukin-2 (IL-2)

T-Zell Wachstumsfaktor, induziert die Expression von IL-2 Rezeptoren sowie dei Expansion von T-Lymphozytenklonen.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Erhöhte Produktionsrate von IL-2 bei Infektionen, Transplantatabstossung, bei akuter lymphoblastischer Leukämie, rheumatoider Arthritis, SLE und schweren Verbrennungen.

Stabilität
2 - 8 °C 1 w
-20 °C 6 m
Methode

ELISA (KI)

Einheit

pg/mL

Referenzbereich

<10 pg/mL

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1474.10

AB/LIS-Code

il2bl

Interleukin-2 Rezeptor (sIL2R), löslicher

Der lösliche IL-2-Rezeptor kann zur Quantifizierung der lymphozytären Aktivierung eingesetzt werden. Die Bindung von Interleukin-2 an den IL-2-Rezeptor T-Lymphozyten führt zu deren aktivierung. IL-2- aktivierte Lymphozyten produzieren einerseits membrangebundene IL-2-Rezeptoren und geben gleichzeitig eine lösliche Form (sIL2R) in das Blut ab um überschüssiges IL-2 zu binden und es später wieder abzugeben. Der sIL2R ist im Serum Gesunder auf niedrigem Niveau messbar und steigt bei einer Reihe von Erkrankungen mit T-Zell-Aktivierung signifikant an.

Synonyme

soluble Interleukin 2 receptor (sIL2R), löslicher Interleukin 2 Rezeptor, CD25

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Indikationen:
- Diagnose und Verlauf der Sakroidose
- Rheumatoide Arthritis und andere Kollagenosen (sIL2R korreliert mit Aktivität)
- Bei Verdacht auf Abstossungsreaktionen nach Transplantationen
- Bei Verdacht auf lymphoproliferative Erkrankungen

 

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 1 w
-20 °C 6 m
Methode

ELISA (KI)

Einheit

pg/mL

Referenzbereich

< 477 pg/mL

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1474.10

AB/LIS-Code

il2ra

Interleukin-5 (IL-5)

IL-5 ist ein hämatologischer Wachstums- und Differenzierungsfaktor für Eosinophile und B-Zellen. In letzteren kann durch IL-5 der Klassenwechsel zu IgE hin ausgelöst werden.

Material

1 mL Serum

Stabilität
2 - 8 °C 1 w
-20 °C 6 m
Methode

CBA (KI)

Einheit

pg/mL

Referenzbereich

<1.0 pg/mL

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1474.10

AB/LIS-Code

il5

Interleukin-6 (IL-6)

IL-6 ist ein Zytokin, welches an der Regulation von Entzündungsreaktionen beteiligt ist. Es wird zu Beginn eines Infektes von Makrophagen ausgeschüttet, aktiviert Lymphozyten und stimuliert die Antikörper-Produktion. Es steuert so die Bildung von weiteren Entzündungsmarkern, z.B. CRP. Die Höhe des Spiegls korreliert mit der schwere des Infekts. Der Nachweis dient der Diagnose und Verlaufsbeurteilung von Akute-Phase-Reaktionen.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation
Beurteilung (bei Erwachsenen):
< 15 pg/mL schliesst eine schwere Entzündung aus
> 150 pg/mL deutet auf eine systemische Entzündung
Stabilität
2 - 8 °C 1 w
-20 °C 6 m
Methode

ELISA (KI)

Einheit

pg/mL

Referenzbereich

< 3.1 pg/mL

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1474.10

AB/LIS-Code

il6

Interleukin-8 (IL-8)

IL-8 wir sowohl von Immunzellen wie Monozyten / Makrophagen als auch von nicht-immunologischen Zellen wie Endothel- und Epithelzellen gebildetes Chemokin.

Synonyme

Chemokin, CXCL8

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Erhöhte Werte sind -marker für einen ablaufenden Entzündungsprozess und kann vrschiedene Ursachen haben z.B. bei Verbrennungen, Trauma, Herzinsuffizienz, (neonatale) Sepsis

Die Probe muss nach der Gerinnung schnell zentrifugiert und in ein Serum Röhrchen überführt werden, da die Werte sonst falsch erhöht ausfallen können.

Stabilität
2 - 8 °C 1 w
-20 °C 6 m
Methode

ELISA (KI)

Einheit

pg/mL

Referenzbereich

< 31.2 pg/mL

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1474.10

AB/LIS-Code

il8

Intrinsic Factor Ak

Intrinsic Faktor Ak sind spezifische Marker für die perniziöse Anämie. Die höchste Sensitivität wird erreicht, wenn die Intrinsic Faktor Ak zusammen mit Magenparietalzell Ak bestimmt werden.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Literatur:
Conrad K, Schössler W, Hiepe F, Fitzler M.J. Autoantibodies in Organ Spezific Autoimmune Disease. A Diagnostic Reference. 2nt Edition, Lengerich: Pabst Science Publishers, 2017.

Stabilität
18 - 25 °C 8 h
2 - 8 °C 2 w
-20 °C 6 m
Methode

FEIA (KI)

Hersteller

Phadia (Thermo Fisher Scientific)

Einheit

U/mL

Referenzbereich

< 7 U/mL

Tarifpunkte (TP)

46.8

Position

1138.00

AB/LIS-Code

intreia