Auf einen Blick

Analysenverzeichnis

Dieses Verzeichnis enthält zentrale Informationen zu allen Analysen, welche wir anbieten.

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Magnesium

Neben Kalium ist Magnesium das bedeutendste intrazelluläre Kation. Mg2+ ist Cofaktor vieler Enzymsysteme. So brauchen alle ATP‑abhängigen enzymatischen Reaktionen Mg2+ als Cofaktor im ATP‑Magnesium-Komplex. Ca. 69% der Magnesiumionen sind im Knochen gespeichert. Der Rest ist am intermediären Stoffwechsel beteiligt, zu 70% in freier Form und zu 30% an Proteine (insbesondere Albumin), Citrate, Phosphat und andere Komplexbildner gebunden. Der Mg2+-Serumspiegel wird vom Körper in sehr engen Grenzen zwischen 0.65 und 1.05 mmol/L konstant gehalten. Die Regulierung erfolgt hauptsächlich über die Nieren und hier besonders über die aufsteigende Henlesche Schleife

Synonyme

Mg

Material

1 mL Serum

Alternativmaterial: Li-Heparin-Plasma

Stabilität
18 - 25 °C 7 d
2 - 8 °C 7 d
-20 °C 12 m

 

Methode

Photometrie (Xylidylblau-Komplex, KC)

Hersteller

Roche

Einheit

mmol/L

Referenzbereich
Alter Referenzbereich
Neugeborene 0.62 - 0.91 mmol/L
5 Monate - 6 Jahre 0.70 - 0.95 mmol/L
6 - 12 Jahre 0.70 - 0.86 mmol/L
12 - 20 Jahre 0.70 - 0.91 mmol/L
20 - 60 Jahre 0.66 - 1.07 mmol/L
60 - 90 Jahre 0.66 - 0.99 mmol/L
> 90 Jahre 0.70 - 0.95 mmol/L
Tarifpunkte (TP)

7.8

Position

1556.00

Magnesium (Urin)

Neben Kalium ist Magnesium das bedeutendste intrazelluläre Kation. Mg2+ ist Cofaktor vieler Enzymsysteme. So brauchen alle ATP‑abhängigen enzymatischen Reaktionen Mg2+ als Cofaktor im ATP‑Magnesium-Komplex. Ca. 69% der Magnesiumionen sind im Knochen gespeichert. Der Rest ist am intermediären Stoffwechsel beteiligt, zu 70% in freier Form und zu 30% an Proteine (insbesondere Albumin), Citrate, Phosphat und andere Komplexbildner gebunden. Der Mg2+-Serumspiegel wird vom Körper in sehr engen Grenzen zwischen 0.65 und 1.05 mmol/L konstant gehalten. Die Regulierung erfolgt hauptsächlich über die Nieren und hier besonders über die aufsteigende Henlesche Schleife

Synonyme

Mg

Material

24 h-Sammelurin

Zusatzinformation

Urinproben sollten mit konzentrierter HCl auf einen pH-Wert von 1 angesäuert werden, um die Ausfällung von Magnesiumammoniumphosphat zu vermeiden. Urinproben nur in Nichtmetallbehältern sammeln.

Stabilität
18 - 25 °C 3 d
2 - 8 °C 3 d
-20 °C 12 m
Methode

Photometrie (KC)

Hersteller

Roche

Einheit

mmol/L

Referenzbereich

3.00 - 5.00 mmol/24 h

Tarifpunkte (TP)

7.8

Position

1556.00

Magnesium in Erythrozyten

Neben Kalium ist Magnesium das bedeutendste intrazelluläre Kation. Mg2+ ist Cofaktor vieler Enzymsysteme. So brauchen alle ATP‑abhängigen enzymatischen Reaktionen Mg2+ als Cofaktor im ATP‑Magnesium-Komplex. Ca. 69% der Magnesiumionen sind im Knochen gespeichert. Der Rest ist am intermediären Stoffwechsel beteiligt, zu 70% in freier Form und zu 30% an Proteine (insbesondere Albumin), Citrate, Phosphat und andere Komplexbildner gebunden.
Die Bestimmung von intrazellulärem Magnesium in Erythrozyten gibt keinen Hinweis auf die aktuelle Magnesiumversorgung, sondern repräsentiert die Versorgung in den letzten Wochen.

Synonyme

Mg in Ec

Material

2 mL EDTA-Vollblut

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 1 d
-20 °C -
Methode

AAS

Einheit

mmol/L Ec

Referenzbereich

1.60 - 3.10 mmol/L Ec

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f09)

Tarifpunkte (TP)

45.0

Position

1555.00

Malaria (DNA-Nachweis)

Die Malaria ist eine der wichtigsten importierten Erkrankungen und weiterhin die bedeutendste Infektionserkrankung bei Reiserückkehrern. Die Verbreitung der Malaria ist vorwiegend auf tropische und einige subtropische Gebiete beschränkt.

Wichtig: Reiseanamnese und Therapie angeben.

Die Gefährlichste ist die Falciparum-Malaria (Malaria tropica; Erreger Plasmodium falciparum), welche zum Befall des Hirns und zum Tode führen kann.

Der Schnelltest wird immer mit der Mikroskopie und der loop-mediated isothermal amplification (LAMP) bestätigt. Der Erregernachweis zur Identifizierung der Spezies wenn positiv, wird parallel dazu veranlasst.

 

Material

5 mL EDTA-Blut

Zusatzinformation

Der DNA-Nachweis wird immer als Ergänzung für den Schnelltest und die Mikroskopie eingesetzt.

Stabilität
18 - 25 °C 24h
Methode

loop-mediated isothermal amplification (LAMP)

Hersteller

Bencard AG

Referenzbereich

negativ

Tarifpunkte (TP)

119.7

Position

3517.00

Malaria (spp. Ag-Schnelltest und Mikroskopie)

Die Malaria ist eine der wichtigsten importierten Erkrankungen und weiterhin die bedeutendste Infektionserkrankung bei Reiserückkehrern. Die Verbreitung der Malaria ist vorwiegend auf tropische und einige subtropische Gebiete beschränkt. Die Gefährlichste ist die Falciparum-Malaria (Malaria tropica; Erreger Plasmodium falciparum), welche zum Befall des Hirns und zum Tode führen kann.

Der paramax-3 ist ein immun-diagnostischer Schnelltest (Doppelsandwich) in Vollblutproben, fürden qualitativen Nachweis von Plasmodium falciparum (Pf), spezifisch gegen das Histidin-reiche Protein-2 Antigen Pf HRP-2, Plasmodium vivax (Pv), spezifisch gegen das vivax pLDH Antigen sowie Pan Malaria, spezifisch gegen das pLDH Antigen, welches in allen 4 Plasmodien Arten vorkommt. Der Test eignet sich sowohl für die spezifischen Bestimmungen von Pf und Pv als auch für die Bestimmung anderer Malariaarten sowie während einer medikamentösen Behandlung gegen Malaria.

Wichtig: Reiseanamnese und Therapie angeben.

Der Schnelltest wird immer mit der Mikroskopie kontrolliert bzw. bestätigt. Der Erregernachweis zur Identifizierung der Spezies wenn positiv, wird parallel dazu veranlasst.

 

Synonyme

Dicker Tropfen, Malaria, Falciparum, Plasmodium

Material

10 mL EDTA-Blut

Zusatzinformation

Bei sehr hoher oder sehr niedriger Erregerdichte können falsch negative Ergebnisseentstehen.  Falsch positive Ergebnisse wurden z.B. bei Patienten mit Kälteantikörpern oder Rheumafaktor gefunden. 

Der Antigentest reicht alleine für eine Malariadiagnostik nicht aus.

Der Ag-Schnelltest und die Mikroskopie werden immer mit der DNA-Nachweis (LAMP) ergänzt.

Stabilität
18 - 25 °C 24h
Methode

Schnelltest: Immunchromatographischer Test (H)

Mikroskopie (H)

Hersteller

Tulip Diagnostics Ltd

Referenzbereich

negativ

Tarifpunkte (TP)

8.1 / 81.9

Position

3535.00 / 3533.00

Mangan

Stabilität

1 Röhrchen EDTA- oder Heparin-Blut
Mindestens 4 Tage im Kühlschrank haltbar

Methode

Atomabsorptions Spektrometrie / f37

Referenzbereich

5.0 - 12.4  μg/l

BAR-Wert: 15  μg/l

Tarifpunkte (TP)

94.5

Position

1560.00

Masernvirus IgG

Das Masernvirus wird durch das Einatmen infektiöser Tröpfchen oder durch Kontakt mit infektiösen Sekreten aus dem Nasen-Rachenraum übertragen, wobei bereits eine kurze Exposition zu einer Infektion führen kann. Die mittlere Inkubationszeit bis zu den ersten Symptomen beträgt 10-14 Tage, bis zum auftreten des Exanthems dauert es ca. 14-17 Tage.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

IgG können ca. 7 Tage nach auftreten des Exanthems oder nach Impfung nachgewiesen werden und persistieren danach Lebenslang. Ein signifikanter Titeranstieg (> 4x) in einem Abstand von 10-14 Tagen spricht für eine Aktive Infektion.

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 1 w
-20 °C 6 m
Methode

CLIA (KI)

Hersteller

DiaSorin

Einheit

AU/mL

Referenzbereich

< 13.5 AU/mL

Tarifpunkte (TP)

37.8

Position

3122.00

AB/LIS-Code

Immunstatus: masii2

Akute Infektion: masb (Block)

Masernvirus IgM

Das Masernvirus wird durch das Einatmen infektiöser Tröpfchen oder durch Kontakt mit infektiösen Sekreten aus dem Nasen-Rachenraum übertragen, wobei bereits eine kurze Exposition zu einer Infektion führen kann. Die mittlere Inkubationszeit bis zu den ersten Symptomen beträgt 10-14 Tage, bis zum auftreten des Exanthems dauert es ca. 14-17 Tage.

 

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Masern IgM können ca. 3 Tage nach auftreten des Exanthems nachgewiesen werden und die Titer fallen nach ca. 30 Tagen wieder ab. Ein fehlender IgM Ak Nachweis kurz nach auftreten des Exanthems schliesst eine Masern-Infektion somit nicht aus. Im Frühstatium empfiehlt sich deshalb der Erregernachweis mittels PCR.

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 1 w
-20 °C 6 m
Methode

CLIA (KI)

Hersteller

DiaSorin

Einheit

negativ

Tarifpunkte (TP)

33.3

Position

3123.00

AB/LIS-Code

Einzelanalyse: masm

Akute Infektion: masb (Block)

Masernvirus RNS, PCR

qualitativ

Material

Liquor in sterilem Röhrchen
respiratorische Proben in Transportmedium (Nr. 50 oder 50a)

Fremdleistung

133 / 3126.00 / f22

MCH (Indices)

Stabilität

1 Röhrchen EDTA-Blut

Referenzbereich

27.0 - 33.0 pg

MCHC (Indices)

Stabilität

1 Röhrchen EDTA-Blut

Referenzbereich

30.0 - 36.0 %

MCV (Indices)

Stabilität

1 Röhrchen EDTA-Blut

Referenzbereich

3 - 6 J 72- 88 fl
6-12 J 69- 93 fl
> 12 J 80-102 fl

Melatonin

Melatonin, im Allgemeinen als das Schlafhormon bekannt, hat eine besondere Stellung unter den Hormonen. Seine Sekretion unterliegt einem ausgeprägten zirkadianen Rhythmus. Eine Zunahme der Sekretion beginnt mit der Dämmerung und erreicht die höchsten Werte in der Nacht zwischen 2 und 3 Uhr. Im physiologischen Zustand kann die Melatonin-Konzentration in dieser Zeit im Vergleich zu den Tageswerten auf mehr als das 10-fache ansteigen. Melatonin hat eine im Vergleich zu den Steroiden relativ hohe Wasserlöslichkeit (2 g/l).

Die Melatonin-Synthese ist im Kindesalter deutlich erhöht und verbleibt auf diesem hohen Niveau bis zum Erreichen der Pubertät. In der Pubertät verschiebt sich häufig das circadiane Maximum um 2 bis 3 Stunden, was die nächtliche Aktivität der jungen Menschen erklären könnte. Im Erwachsenenalter kehrt die Sekretion meist in einen geregelten Rhythmus zurück, wobei die Konzentration und die Dynamik mit zunehmendem Alter langsam abnimmt.
Eine verringerte Melatonin-Konzentration in der Nacht sowie Störungen der Melatonin-Rhythmik werden mit Schlafstörungen, Schizophrenie, Fibromyalgie, Anorexia nervosa, Störungen der sexuellen Reifung in der Pubertät sowie malignen Tumoren in Verbindung gebracht.
Liegen dagegen relativ hohe Melatonin-Konzentrationen während des Tages vor, klagen die Patienten über depressive Zustände z. B. Winterdepression in den nördlichen Ländern.

Material

1 mL Serum (gefroren)

Zusatzinformation

Wegen der ausgeprägten zirkadianen Rhythmik sind Bestimmungen im während der hellen Tagesstunden abgenommenen Serum wenig aussagekräftig, besser ist die Bestimmung im Speichel (20 Uhr, 24 Uhr und beim Aufwachen) oder die Bestimmung des Metaboliten Melatoninsulfat im Morgenurin.

Stabilität
18 - 25 °C -
2 - 8 °C -
-20 °C 12 m

Sofort zentrifugieren und abtrennen (nach der normalen Gerinnungszeit). Umgehend einfrieren (-20 °C). Bei mehreren Analysen aus gefrorenem Material bitte Probe auf 3 einzufrierende Portionen > 1 ml verteilen.

Einheit

ng/L

Referenzbereich
Zeitpunkt Referenzbereich
Tag / Tageslicht < 30 ng/L
Nacht / Dunkelheit 30 - 150 ng/L
Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f16)

Tarifpunkte (TP)

140.0

Melatonin (Speichel, Nachtprofil)

Melatonin, im Allgemeinen als das Schlafhormon bekannt, hat eine besondere Stellung unter den Hormonen. Seine Sekretion unterliegt einem ausgeprägten zirkadianen Rhythmus. Eine Zunahme der Sekretion beginnt mit der Dämmerung und erreicht die höchsten Werte in der Nacht zwischen 2 und 3 Uhr. Im physiologischen Zustand kann die Melatonin-Konzentration in dieser Zeit im Vergleich zu den Tageswerten auf mehr als das 10-fache ansteigen. Melatonin hat eine im Vergleich zu den Steroiden relativ hohe Wasserlöslichkeit (2 g/l). Es tritt im Speichel in einer Konzentration von ca. 1/3 der Serumkonzentration auf und weist eine stabile Korrelation sowohl im physiologischen Status als auch nach einer oralen Supplementierung auf

Die Melatonin-Synthese ist im Kindesalter deutlich erhöht und verbleibt auf diesem hohen Niveau bis zum Erreichen der Pubertät. In der Pubertät verschiebt sich häufig das circadiane Maximum um 2 bis 3 Stunden, was die nächtliche Aktivität der jungen Menschen erklären könnte. Im Erwachsenenalter kehrt die Sekretion meist in einen geregelten Rhythmus zurück, wobei die Konzentration und die Dynamik mit zunehmendem Alter langsam abnimmt.
Eine verringerte Melatonin-Konzentration in der Nacht sowie Störungen der Melatonin-Rhythmik werden mit Schlafstörungen, Schizophrenie, Fibromyalgie, Anorexia nervosa, Störungen der sexuellen Reifung in der Pubertät sowie malignen Tumoren in Verbindung gebracht.
Liegen dagegen relativ hohe Melatonin-Konzentrationen während des Tages vor, klagen die Patienten über depressive Zustände z. B. Winterdepression in den nördlichen Ländern.

Material

3 Proben mit je 1 mL Speichel

Abnahmezeiten für Melatonin Nachtprofil: 22 Uhr, 24 Uhr, beim Aufwachen.
Speichel durch einen sauberen Trinkhalm in ein Sammelgefäss (Nativ Eppendorf Reaktionsgefäss) geben.
Keine Salivetten!

Zusatzinformation

Entnahme vor dem Zähneputzen, ansonsten frühestens 30 min danach und frühestens 20 min nach dem Essen sammeln.
Mund vor Speichelsammlung mit Wasser spülen, 5 min warten.
Biotin kann den Test stören. Schon bei geringen Biotinkonzentrationen in der Probe besteht die Gefahr falsch hoher Messwerte. Sofern möglich sollte auf die Einnahme biotinhaltiger Präparate für 48 Stunden vor der Probennahme verzichtet werden.

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 7 d
-20 °C 12 m
Einheit

ng/L

Referenzbereich
Uhrzeit Referenzbereich
08:00 - 20:00 < 5.0 ng/L
20:00 - 24:00 > 5.0 ng/L
24:00 - 04:00 > 10.0 ng/L
04:00 - 08:00 > 5.0 ng/L
Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f16)

Tarifpunkte (TP)

140.0

Metamphetamine (Ecstasy)

Stabilität

10 ml Spontanurin
Mindestens 4 Tage im Kühlschrank haltbar

Methode

KIMS-Immuno-Assay

Referenzbereich

negativ

Tarifpunkte (TP)

17.5

Position

1686.00

 

Metanephrine frei (Plasma) (inkl. freies Normetanephrin und f. Methoxytyramin)

Die Metanephrine als Abbauprodukte des Adrenalins spielen eine wichtige Rolle bei der Diagnostik von Tumoren des sympathoadrenalen Systems (Phäochromozytome, Neuroblastome, und Ganglioneurinome). Bei der Freisetzung von Katecholaminen durch Tumore ist eine erhöhte Konzentration der freien Metanephrine (Metanephrin, Normetanephrin und Methoxytyramin)  im Plasma nachweisbar. Derweilen können die Metanephrine leicht durch Nahrungsmittel,  Stress, Hypoglykämie, und Niereninsuffizienz erhöht sein. Eine korrekte Blutentnahme ist deshalb wichtig um valide Ergebnisse zu erhalten.

 

Material

2.5 mL Li-Heparin Plasma gefroren

Alternativmaterial: 2.5 mL EDTA-Plasma gefroren

Zusatzinformation

- Nach Möglichkeit sollte 1 Woche vor der Untersuchung folgende Medikamente abgesetzt werden: α-Methyldopa, Clonidin, Guanethidin, β-Blocker, Chinidinhaltige Präparate, Ampicillin, Erythromycin, MAO-Hemmer, Theophyllin und Tetracycline.
- Folgende Nahrungsmittel und Getränke sind während 2-3 Tagen zu meiden (katecholamin und tyrosinreich): Kaffee, Tee, Alkohol,  Bananen, Käse, Nüsse, Avocado, Vanille, und Zitrusfrüchte.
- Stress soll vermieden werden, nach Möglichkleit auch auf Rauchen verzichtet werden.

Die Blutentnahme sollte standardisiert vorgenommen werden: mind 20 min liegend. Danach Entnahme von 10 mL Blut ohne Venenstauung in 2 EDTA- oder Li-Heparin-Tubes (zuvor 1 Tube verwerfen). Probe kühlen und innert 30 min zentrifugieren und abpipettieren des Plasmas (min 2 mL) und dieses einfrieren.

Stabilität
18 - 25 °C instabil
2 - 8 °C instabil
-20 °C 1 m
Methode

LC-MS/MS

Einheit

pmol/L

Referenzbereich

Gemäss Laborbericht (altersangepasst)

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f12)

Tarifpunkte (TP)

145.8

Position

1563.00

AB/LIS-Code

metap (Block)

Metanephrine im Urin

Stabilität

10 ml Spontanurin oder
24h-Urin mit 10 ml 10%ige Salzsäure; 50 ml davon mit Mengenangabe.
Mindestens 4 Tage im Kühlschrank haltbar

Methode

High Performance Liquid Chromatography / f09

Referenzbereich

< 0.18 μmol/mmol Kreatinin
< 1.52 μmol/d

Tarifpunkte (TP)

11.5

Position

1564.00

Methadon (Urin)

Methadon ist ein Heroinersatz und ein starkes Schmerzmittel. Es besitzt etwa äquivalente schmerzlindernde Wirkung wie Morphin. Die Applikationsformen für Methadon sind oral, subcutan, intramuskulär. Methadon wird zur Substitutionsbehandlung von Heroinabhängigen eingesetzt. Bei Patienten im Suchtmittelentzug kommen Dosen bis zu 180 mg pro Tag zur Anwendung, wogegen schon 50 mg oder weniger bei nicht-toleranten Erwachsenen zum Tode führen können. Bei Methadonüberdosierung kommt es zu Stupor, Atemdepression, feuchtkalter Haut, Hypotonie, Koma und Kreislaufkollaps.

Synonyme

Hauptmetabolite: 2‑Ethyliden‑1,5‑dimethyl‑3,3‑diphenylpyrrolidin (EDDP), 2‑Ethyl‑5‑methyl‑3,3‑diphenylpyrrolin (EMDP)

Material

10 mL Spontanurin

Zusatzinformation

Methadon wird intramuskulär als Analgetikum bzw. oral zur Erhaltungstherapie verabreicht. Die Droge wird nach oraler Einnahme rasch im Magen-Darm-Trakt absorbiert und gelangt in Leber, Lunge, Niere, Milz, Blutbahn und Urin. Die kumulative Wirkung von Methadon kann mit der Fähigkeit zur starken Bindung an Gewebsproteine erklärt werden. Methadon wird größtenteils durch Mono- und Di‑N‑Demethylierung abgebaut. Durch spontane Ringbildung der instabilen Verbindungen kommt es zur Bildung der Hauptmetaboliten, 2‑Ethyliden‑1,5‑dimethyl‑3,3‑diphenylpyrrolidin (EDDP) und 2‑Ethyl‑5‑methyl‑3,3‑diphenylpyrrolin (EMDP). Beide werden teilweise hydrolysiert und anschließend in Glucuronide überführt. Bei der Erhaltungstherapie kann der Anteil des unveränderten Methadons bei der Ausscheidung zwischen 5‑50% der Dosis betragen. Der Anteil des unverändert ausgeschiedenen Methadons ist abhängig vom pH-Wert des Urins sowie vom Urinvolumen, der Dosis und dem Stoffwechsel des Patienten.

Stabilität

5 Tage bei 2 - 8 °C haltbar

Methode

KIMS (KC)

Hersteller

Roche

Referenzbereich

negativ

Screening-Cut-off gemäss SCDAT Guidelines: 300 ng/mL

Der Screening-Test liefert nur ein vorläufiges Analysenergebnis. Zur Bestätigung des Analysenergebnisses muss eine spezifische Methode (z.B. LC-MS oder GC-MS) herangezogen werden. Diese Bestätigungsanalytik muss aber vom Auftraggeber explizit verlangt werden, da die weiterführende Analytik mit entsprechenden zusätzlichen Kosten verbunden ist.

 

Tarifpunkte (TP)

17.5

Position

1686.00

Methämoglobin (Oxymetrie) venös

Das Methämoglobin enthält Eisen in III-wertiger Form (Hämiglobin) und kann daher O2 nicht übertragen. Der physiologische Met-Hb-Gehalt des Blutes liegt unter 1.5% des Gesamthämoglobins. Ursachen einer Methämoglobinämie sind oft Medikamente oder toxische Substanzen. Klinische Symptome treten meist erst bei Meth-Hb-Werten über 40% des Gesamt-Hb auf.

Synonyme

 

 

 

Material

1 mL Li-Heparin-Blut

Stabilität

30 Minuten / 18-25°C

Methode

Spektrophotometrie / f12

Referenzbereich

< 1.5 %

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f12)

Tarifpunkte (TP)

37.8

Position

1591.00

Methotrexat

Methotrexat (MTX) ist ein Folsäureantagonist und wird als Zytostatikum oder als Immunsuppressivum alleine oder in Kombination mit Cyclosporin A eingesetzt. Auch bei Autoimmunkrankheiten kann der Einsatz wirksam sein, z.B. bei schwerer Psoriasis. Als Antimetabolit blockiert Methotrexat durch seine hohen Affinität zur Dihydrofolatreduktase die Bildung von Thymidin und Purinen, was zur Nekrose der betroffenen Zellen führt.
Bei einer Überschreitung der oberen Grenze des therapeutischen Bereichs können schwerwiegende Toxizitäten entstehen. Je länger die Überschreitung, desto toxischer wird die Wirkung von MTX.  Deswegen ist ein therapeutisches Drug monitoring (TDM) umbedingt sinnvoll und Standard der Behandlung. Das Antidot bei schwerwiegenden Toxizitäten ist Leukovorin (Folsäure). Die Halbwertszeit von MTX beträgt 5-9h.

Synonyme

Methrexx, Metoject

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Bitte immer die Zeit der Blutprobe nach oraler Gabe angeben (in Minuten oder Stunden) die Probe sollte so rasch als möglich im Labor ankommen.

Stabilität
Stabilität (Serum)  
18-25 °C 24 h
2-8 °C 48 h
-20 °C 6 m
Methode

Fluoreszenz Polarisations Immunoassay

Einheit

µmol/L

Referenzbereich

Zielwert individuell. Der therapeutische Bereich ist abhängig von der Indikation, der Art der Kombinationstherapie und dem Zeitpunkt der Blutentnahme.

Der Methotrexat-Metabolit DAMPA, welcher bei Glucarpidase (Carboxipeptidase G2) Behandlung entsteht, führt zu falsch hohen Methotrexat-Werten.

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f05)

Tarifpunkte (TP)

75.6

Position

1567.00

AB/LIS-Code

metho

Methylmalonsäure (MMA)

Dier Bestimmung der Methylmalonsäure ist indiziert zur Abklärung eines Vitamin B12 Mangels. Vorallem bei grenzwertigen Vitamin B12 Spiegeln zeigt eine Erhöhung der Methylmalonsäure als Erstes einen funktionellen Vitamin B12 Mangel an.

Synonyme

Methylmalonat, MMA, MMS

Material

1 mL Serum

Stabilität
Stabilität (Serum)  
18-25 °C 7 d
2-8 °C 6 m
-20 °C 6 m
Methode

LC-MS/MS (KC)

Hersteller

Chromsystems

Einheit

nmol/L

Referenzbereich
Alle < 271 nmol/L

Erhöhte Werte haben bei Niereninsuffizienz und chron. Nierenerkrankungen verminderte Aussagekraft für die Vitamin B12 Mangelstatus-Interpretation.

Tarifpunkte (TP)

99.0

Position

1568.00

AB/LIS-Code

methyl

Methylmalonsäure (MMA) (Urin)

Die Bestimmung der Methylmaolnsäure im Urin wird bei Kindern und Patienten mit einer Niereninsuffizienz oder chron. Nierenschaden zur Abklärung eines Vitamin B12 Mangels empfohlen.

Synonyme

Methylmalonat im Urin

Material

5 mL Urin

Alternativmaterial: 24h-Sammelurin ohne Zusatz, 10mL nach guter Durchmischung

Stabilität
18-25 °C 1 d
2-8 °C 3 m
-20 °C 3 m
Methode

LC-MS/MS

Einheit

mmol/mol Kreatinin

Referenzbereich

<3.6 mmol/mol Kreatinin

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f19)

Tarifpunkte (TP)

99.0

Position

1568.00

AB/LIS-Code

metmu (Block)

Methylphenidat (incl. Ritalinsäure) (Ritalin, Concerta etc.)

Psychoanaleptikum. Da Methylphenidat bei Raumtemperatur instabil ist, wird zusätzlich zu Dexmethylphenidat die Ritalinsäure, ein inaktiver Metabolit, mitbestimmt. Dieser kann zur Interpretation des Methylphenidat-Spiegels hinzugezogen werden.

Synonyme

Concerta , Equasym XR, 2-Phenyl-2-(2-piperidyl)essigsäure-methylester, MPH, Medikinet, Ritalin, Ritalinsäure

Material

1 mL Serum, gefroren

Zusatzinformation

Das Serum muss nach Koagulation (30 min) sofort eingefroren und so ins Labor verschickt werden. Bei zusätzlichen Analysen bitte zwei Röhrchen einschicken, eines davon gefroren für Methylphenidat.

Blutentnahme im Steady-State (4-5 Halbwertszeiten), sowie im Spitzenspiegel: 2 Stunden nach oraler Einnahme, oder 4-8 Stunden bei Präparaten mit verlängerter Wirkstoff-Freigabe.

Stabilität

Bei Raumtemperatur unstabil
-20°C: 14 d

Methode

LC-MS/MS

Einheit

Dexmethylphenidat: nmol/L
Ritalinsäure: nmol/L

Referenzbereich
Substanz Therapeutischer Bereich
Dexmethylphenidat 56-94 nmol/L
Ritalinsäure <1140 nmol/L

 

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt /f12

Tarifpunkte (TP)

126.0

Position

1661.00

mGluR5 Ak

mGluR5 Ak wurden in Patienten mit limbischer Enzephalitis mit und ohne Hodgkin's Lymphom gefunden.

Synonyme

metabotropen Glutamatrezeptor 5 Ak

Material

1 mL Serum / 1 mL Liquor (nativ)

Zusatzinformation

Literatur:
Conrad K, Schössler W, Hiepe F, Fitzler M.J. Autoantibodies in Organ Spezific Autoimmune Disease. A Diagnostic Reference. 2nt Edition, Lengerich: Pabst Science Publishers, 2017.

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 3 w
-20 °C 6 m
Methode

iIF (KI)

Einheit

Titer

Referenzbereich

Serum: < 1:10 Titer

Liquor: negativ

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1194.00

AB/LIS-Code

glur5ak

Mi-2 Ak

Diagnostischer Marker für idiopathische Myositiden, besonders bei Verdacht auf eine Dermatomyositis. Selten können Mi-2 Antikörper auch bei einr Polymyositis nachgewiesen werden. Mi-2 Ak positive Myositis-Patienten haben meist einen relativ milden Verlauf mit guter Prognose.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Literatur:
Conrad K, Schössler W, Hiepe F. Autoantikörper bei systemischen Autoimmunerkrankungen. Ein diagnostischer Leitfaden, 3. Auflage. Lengerich: Pabst Science Publishers, 2006.

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 2 w
-20 °C 6 m
Methode

FEIA (KI)

Einheit

U/mL

Referenzbereich

< 10 U/mL

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1194.00

Mianserin

Tetrazyklisches Antidepressivum. Hepatische Metabolisierung vorwiegend über das P450 Cytochrom CYP2D6. Die Halbwertszeit von Mianserin beträgt max 40h.

Synonyme

Tolvon ®

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Blutentnahme unmittelbar vor der nächsten Medikamenteneinnahme (Talspiegel) und im steady-state (4-5 Halbwertszeiten).

Stabilität
Stabilität (Serum)  
18-25 °C 24 h
2-8 °C 7 d
-20 °C 3 m

 

Methode

LC-MS/MS

Einheit

nmol/L

Referenzbereich
Referenzwert Bereich Einheit
Therapeutischer Bereich: 57-265 nmol/L

Quelle: Gemäss den AGNP Richtlinien: Hiemke et al. Pharmacopsychiatry 2018; 51: 9–62.

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f).

Tarifpunkte (TP)

126.0

Position

1065.00

Mirtazapin (inkl N-Desmethylmirtazapin)

Mirtazapin ist ein präsynaptischer Alpha2-Antagonist und wird in erster Linie zur Behandlung von Depressionen eingesetzt. Durch die sedierende Wirkung wird die Einnahme am Abend meist bevorzugt.

Die Medikamenten-Spiegelbestimmung dient zur Therapiekontrolle -und Beobachtung. Durch die Mitbestimmung des aktiven Metaboliten Desmethylmirtazapin wird der metabolische Quotient und somit die hepatische Metabolisierungsrate ermittelt. Diese kann bei der Interpretation und Dosierungsanpassung von Talspiegeln ausserhalb des therapeutischen Bereiches hilfreich sein. Dabei primär involviertes P450 Cytochrom: CYP2C19. Die Halbwertszeit von Mirtazapin beträgt 20 - 40 h.

Synonyme

Remergil, Remeron

Material

1 mL Serum

Alternativmaterial: Heparin-/EDTA-Plasma

Es wird die Verwendung von Blutentnahmeröhrchen ohne Trenngel empfohlen, da vor allem für hydrophobe Medikamente Adsorption von Analyten an das Gel beschrieben wurde (Möglichkeit von falsch tiefen Medikamentenspiegeln). Dieses Phänomen wurde vor allem für Gelröhrchen mit Polyestergel beschrieben. Bei den heutigen verwendeten Gelröhrchen (wie z.B. BD Vacutainer) wird jedoch ein Gel auf Acrylbasis verwendet, das wesentlich weniger zur Adsorption neigt. 

Zusatzinformation

Proteinbindung: 85 %
Halbwertszeit: 20 - 40 h

Blutentnahme unmittelbar vor der nächsten Medikamenteneinnahme (Talspiegel).
Empfehlung: Für die Steady-State-Bestimmung mindestens 4 - 5 Halbwertszeiten nach Intervention (Neumedikation, Dosis-Anpassung, Veränderung der Co-Medikation, etc.) abwarten.

Stabilität
18 - 25 °C: 1 d
2 - 8 °C: 7 d
-20 °C: 6 m
Methode

LC-MS/MS (KC)

Hersteller

Chromsystems

Einheit

nmol/L

Referenzbereich
Mirtazapin Bereich Einheit
Therapeutischer Bereich 113 - 301 nmol/L
Warnlevel > 603 nmol/L

N-Desmethyl- / Mirtazapin

0.2 - 1.2 MPR

MPR = Metabolite to Parent compound Ratio

Eine Abweichung vom angegebenen MPR-Referenzbereich kann auf eine unregelmässige Medikamenteneinnahme, eine genetische Variation oder auf eine Wechselwirkung mit anderen Arznei- oder Nahrungsmitteln hinweisen.

Quelle: Gemäss den AGNP Richtlinien, Consensus Guidelines for Therapeutic Drug Monitoring in Neuropsychopharmacology: Update 2017

Tarifpunkte (TP)

126.0

Position

1065.00

AB/LIS-Code

mirta2 (Block)

Mitochondrien Ak (AMA)

Die mittels iIF nachgewiesenen Mitochondrien Ak sind gegen verschiedene Mitochondrien Antigene (M1-M9) gerichtet und sind je nach Antigen mit verschiedenen Erkrankungen assoziiert. Am häufigsten sind jedoch die für die  primär biliäre Zirrhose (PBC) spezifischen M2 zu finden.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Literatur:
Conrad K, Schössler W, Hiepe F, Fitzler M.J. Autoantibodies in Organ Spezific Autoimmune Disease. A Diagnostic Reference. 2nt Edition, Lengerich: Pabst Science Publishers, 2017.

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 1 w
-20 °C 12 m
Methode

iIF (KI)

Einheit

Titer

Referenzbereich

< 1:40 Titer

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f19)

Tarifpunkte (TP)

46.8

Position

1158.00

AB/LIS-Code

mic

Mitochondrien-2 Ak (M2 Ak)

M2 Ak sind spezifisch für dei primär biliäre Zirrhose (PBC) und zählen zu deren Diagnosekriterien. Selten können sie auch bei Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkankungen nachweisbar sein und es wird angenommen, dass diese ein erhöhtes Risiko haben zusätzlich eine PBC zu entwickeln.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Literatur:
Conrad K, Schössler W, Hiepe F, Fitzler M.J. Autoantibodies in Organ Spezific Autoimmune Disease. A Diagnostic Reference. 2nt Edition, Lengerich: Pabst Science Publishers, 2017.

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 2 w
-20 °C 6 m
Methode

EIA (KI)

Einheit

IU/mL

Referenzbereich
negativ < 4 IU/mL
grenzwertig 4 - 6 IU/mL
positiv  > 6 IU/mL

 

 

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f19)

Tarifpunkte (TP)

33.3

Position

1150.00

AB/LIS-Code

miteia

Mittelstrahlurin, nativ oder konserviert (Allgemeine Bakteriologie & Resistenzprüfung)

Die Untersuchung dient zur Identifikation von pathogenen Keimen bei Verdacht auf eine Harnwegsinfektion (HWI). Eine Resistenzprüfung wird wenn möglich immer durchgeführt.

Material

Urin-Monovette mit Stabilisator (Nr. 51), Urin-Monovette (Nr. 34)

Zusatzinformation

Urin-Monovette mit Stabilisator ist für die Untersuchung besser geeignet. Entnahme wenn möglich vor Beginn einer antibiotischen Therapie.

Stabilität
Stabilität (ohne Stabilisator)
2 - 8°C

1 d

Urin-Monovette ohne Stabilisator so schnell wie möglich ins Labor transportieren, da sich die Keimzahl in kurzer Zeit um ein vielfaches vergrössern kann.

Stabilität (mit Stabilisator)
2 - 8°C 2 d

 

Methode

Kultur (aerob) (MM)

Hersteller

Becton Dickinson (BD), bioMérieux

Tarifpunkte (TP)
negativ 30.6
positiv

99

Position
negativ 3332.00
positiv

3333.00

Moclobemid

Moclobemid ist ein reversibler Monoaminooxidase (MAO)-Hemmer und wird in erster Linie zur Behandlung von Depressionen eingesetzt. MAO-Hemmer erhöhen den Serotoninspiegel durch Hemmung des Serotonin- und Noradrenalin-Abbaus durch die MAO.

Die Medikamenten-Spiegelbestimmung dient zur Therapiekontrolle -und Beobachtung. Die hepatologische Metabolisierung erfolgt primär über P450 Cytochrom CYP2C19. Die Halbwertszeit von Moclobemid beträgt 4 h.

Synonyme

Aurorix, Moclo A

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Blutentnahme unmittelbar vor der nächsten Medikamenteneinnahme (Talspiegel) und steady-state (4-5 Halbwertszeiten).

Stabilität
Stabilität (Serum)  
18-25 °C 3 d
2-8 °C 3 d
-20 °C 6 m

 

Methode

LC-MS/MS

Einheit

µmol/L

Referenzbereich
Referenzwert Bereich Einheit
Therapeutischer Bereich: 1.10-3.72 µmol/L

Quelle: Gemäss den AGNP Richtlinien: Hiemke et al. Pharmacopsychiatry 2018; 51: 9–62.

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt

Tarifpunkte (TP)

126.0

Position

1065.00

Morbus crohn / Colitis ulcerosa (Profil)

Das Profil beihnahltet folgende Analysen:

Synonyme

chronisch entzündliche Darmerkrankung, Ileitis terminales, regionale Enteritis

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Morbus crohn:
Chronisch entzündliche Darmerkrankung unklarer Ätiologie. Leitsymtome sind regelmässige, oft schleimige Durchfälle, wiederkehrende Bauchschmerzen, Gewichtsverlust und leichtes Fieber.
Autoantikörper: ASCA sind bei bis zu 76% der Morbus Crohn Patienten positiv, atypische pANCA findet man selten

Colitis ulcerosa:
Chronische Entzündung der kolorektalen Schleimhaut mit schubweise oder chronischem Verlauf. Leitsymptome sind blutige, schleimige Durchfälle, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust und gelegentlich Fieber.
Autoantikörper: pANCA (besonders atypische pANCA) sind bei bis zu 88% der Patienten nachweisbar, selten mit positiven PR3 Ak, ASCA sind in der Regel negativ

Literatur:
Conrad K, Schössler W, Hiepe F, Fitzler M.J. Autoantibodies in Organ Spezific Autoimmune Disease. A Diagnostic Reference. 2nt Edition, Lengerich: Pabst Science Publishers, 2017.

Stabilität
18 - 25 °C <8 h
2 - 8 °C 2 d
-20 °C 6 m
Tarifpunkte (TP)

46.8 / 25.2 / 25.2 / 2x 78.3 / Total: 253.8

Position

1161.10 / 1109.00 / 1110.00 / 1194.00

AB/LIS-Code

crocol (Block)

Mumpsvirus IgG

Das Mumpsvirus wird durch Tröpfcheninfektion oder direkten Kontakt übertragen. Nach einer Inkubationsteit von 16-18 Tagen kommt es klassich zur Schwellung der Ohrspeicheldrüse (Parotitis). Häufig kommt es im weiteren Verlauf zu einer Meningitis oder seltener Meningoenzephalitis.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Mumps IgG können nach Infektion oder nach Impfung nachgewiesen werden und persistieren danach Lebenslang. Ein signifikanter Titeranstieg (> 4x) in einem Abstand von 10-14 Tagen spricht für eine Aktive Infektion.

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 1 w
-20 °C 6 m
Methode

CLIA (KI)

Hersteller

DiaSorin

Einheit

AU/mL

Referenzbereich

< 9.0 AU/mL

Tarifpunkte (TP)

37.8

Position

3128.00

AB/LIS-Code

mumg1

Mumpsvirus IgM

Das Mumpsvirus wird durch Tröpfcheninfektion oder direkten Kontakt übertragen. Nach einer Inkubationsteit von 16-18 Tagen kommt es klassich zur Schwellung der Ohrspeicheldrüse (Parotitis). Häufig kommt es im weiteren Verlauf zu einer Meningitis oder seltener Meningoenzephalitis.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Mumpsvirus IgM können ca. ab dem vierten Tag nach auftreten der ersten Symptome nachgewiesen werden.

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 1 w
-20 °C 6 m
Methode

CLIA (KI)

Hersteller

DiaSorin

Referenzbereich

negativ

Tarifpunkte (TP)

29.7

Position

3129.00

AB/LIS-Code

mumm

Mumpsvirus RNS, PCR

qualitativ

Material

Abstrich

respiratorische Proben in Transportmedium (Nr. 50 oder 50a)

Liquor  in sterilem Röhrchen

Fremdleistung

133 / 3132.00 / f22

Mycobacterium tuberculosis-Komplex (Kultur)

Zu den Erregern des Mycobacterium tuberculosis-Komplex zählen 10 Spezies, wobei M. tuberculosis der häufigste Erreger der Tuberkulose beim Menschen ist. Bei einem grossen Anteil von Patientinnen und Patienten bestehen nach Infektion keine Beschwerden. Bei symptomatischer Erkrankung steht die Lungentuberkulose mit Husten mit oder ohne Auswurf im Vordergrund (selten blutiger Auswurf). Im Verlaufe einer Erkrankung kann es zu einer Streuung der Erreger in Organe kommen, insbesondere bei einem geschwächtem Immunsystem.

Synonyme

Tuberkulose, Schwindsucht, TBC, Morbus Koch

Material

Sputum (5-10 mL an drei aufeinanderfolgenden Tagen) / BAL: Steriles Röhrchen (Nr. 42)

Punktion: Portagerm (PORT-F)-Stechampulle (Nr. 47)

Biopsien / Gewebe: Steriles Röhrchen (Nr. 42) mit Zugabe von ca. 1 mL steriler 0.9% NaCl-Lösung

Morgenurin (50 mL an drei aufeinanderfolgenden Tagen): Urin-Becher (Nr. 32a)

Stabilität
 
2 - 8 °C

1 d

Methode

Kultur, Mikroskopie (MM)

Fremdleistung

wird im Unterauftrag durchgeführt (f01/f09)

Tarifpunkte (TP)
negativ 162.0 / 26.1 Total: 188.1
positiv

162.0 / 26.1 / 162 / 5x 42.3 Total: 561.6

Position
negativ 3446.00 / 3358.00
positiv

3446.00 / 3358.00 / 3449.00 / 5x 3451.00

Mycobacterium tuberculosis-Komplex (PCR)

Zu den Erregern des Mycobacterium tuberculosis-Komplex zählen 10 Spezies, wobei M. tuberculosis der häufigste Erreger der Tuberkulose beim Menschen ist. Bei einem grossen Anteil von Patientinnen und Patienten bestehen nach Infektion keine Beschwerden. Bei symptomatischer Erkrankung steht die Lungentuberkulose mit Husten mit oder ohne Auswurf im Vordergrund (selten blutiger Auswurf). Im Verlaufe einer Erkrankung kann es zu einer Streuung der Erreger in Organe kommen, insbesondere bei einem geschwächtem Immunsystem.

Synonyme

Tuberkulose, Schwindsucht, TBC, Morbus Koch

Material

Sputum / BAL: Steriles Röhrchen (Nr. 42)

Punktion: Portagerm (PORT-F)-Stechampulle (Nr. 47)

Biopsien / Gewebe: Steriles Röhrchen (Nr. 42) mit Zugabe von ca. 1 mL steriler 0.9% NaCl-Lösung

Morgenurin: Urin-Becher (Nr. 32a)

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C

7 d

Methode

PCR (MM)

Referenzbereich

negativ

 

Fremdleistung

wird im Unterauftrag durchgeführt (f01/f09)

Tarifpunkte (TP)

119.7

Position

3448.00

 

Mycoplasma pneumoniae (PCR)

Mycoplasma pneumoniae wird aerogen übertragen und ist der klassische Erreger der atypischen Pneumonie. Der Direktnachweis des Erregers mittels PCR besitzt die höchste diagnostische Sensitivität.

Material

Nasopharyngealabstrich oder -sekret (Nr. 50a oder 71)

Sputum / BAL: Steriles Röhrchen (Nr. 42)

Pleurapunktat (Nr. 47)

Zusatzinformation

Wir empfehlen bei Abklärung von respiratorischen Erkrankungen die Durchführung einer Multiplex-PCR auf respiratorische Erreger.

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C

7 d

Methode

PCR (MM)

Hersteller

BioMérieux

Tarifpunkte (TP)

119.7

Position

3456.00

Mycoplasma pneumoniae Ak, KBR

Die Mycoplasa pneumoniae KBR wird nicht mehr angeboten.

Bei Verdacht auf eine Infektion mit Mycoplasa pneumoniae empfehlen wir den Direktnachweis mittels PCR.

Mycoplasma pneumoniae IgG / IgM

Mycoplasma pneumoniae wird aerogen übertragen und ist der klassische Erreger der atypischen Pneumonie.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Der Nachweis von IgM, einer Serokonversion oder eines signifikanten Titeranstiegs der IgG weist auf eine akute Infektion hin.

Methode der Wahl bei Verdacht auf eine aktue Infektion ist der Direktnachweis mittels PCR.

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 8 d
-20 °C 6 m
Methode

CLIA (KI)

Einheit

IgG: AU/mL
IgM: Index

Referenzbereich

IgG: < 10 AU/mL
IgM: < 10 Index

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f02)

Tarifpunkte (TP)

37.8 / 39.6 / Total: 77.4

Position

3458.00 / 3459.00

AB/LIS-Code

mycpg1 + mycpm1

Mycoplasma spp. / Ureaplasma spp. (Kultur)

M. hominis, U. urealyticum und U. parvum gelten als fakultativ pathogene Erreger und können auch bei Gesunden als Bestandteil der Normalflora im Urogenitaltrakt nachgewiesen werden. Ureaplasma urealyticum kann bei Nachweis von hohen Keimzahlen bei Männern Ursache einer Urethritis sein. Ureaplasma parvum ist ein häufiger Besiedelungskeim - ein Zusammenhang mit urogenitalen Beschwerden ist nicht gesichert. Gemäss aktuellen Studien gibt der Nachweis von Mycoplasma hominis Hinweise auf eine bakterielle Vaginose.

Material

Abstrich Opti-Swab (Nr. 50): Urethral-/Zervikalabstrich

mind. 6 mL Erststrahl-/Morgenurin (Nr. 34/31/51)

Sperma (steriles Röhrchen Nr. 42)

Stabilität
2 - 8 °C

1 d

Methode

Kultur (MM)

Hersteller

BioMérieux

Tarifpunkte (TP)

37.8

Position

3454.00

Mycoplasma spp. / Ureaplasma spp. (Multiplex-PCR)

M. hominis, U. urealyticum und U. parvum gelten als fakultativ pathogene Erreger und können auch bei Gesunden als Bestandteil der Normalflora im Urogenitaltrakt nachgewiesen werden. Mycoplasma genitalium ist nur mittels PCR nachweisbar. Der Erreger löst bei Männer akute / chronische Urethritis aus während bei Frauen häufig eine Zervititis festgestellt werden kann. Aufgrund der zunehmenden Resistenz von M. genitalum gegenüber Makrolid-Antibiotika wird bei einem positiven Resultat automatisch eine entsprechende
Resistenzprüfung mittels PCR durchgeführt. Ureaplasma urealyticum kann bei Nachweis von hohen Keimzahlen bei Männern Ursache einer Urethritis sein. Ureaplasma parvum ist ein häufiger Besiedelungskeim - ein Zusammenhang mit urogenitalen Beschwerden ist nicht gesichert. Gemäss aktuellen Studien gibt der Nachweis von Mycoplasma hominis Hinweise auf eine bakterielle Vaginose.

Material

Abstrich Opti-Swab (Nr. 50): Urethral-/Zervikalabstrich

Erststrahl-/Morgenurin (Nr. 34/31/51)

Sperma (steriles Röhrchen Nr. 42)

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C

7 d

Methode

PCR (MM)

Hersteller

Seegene Inc.

Referenzbereich

negativ

Tarifpunkte (TP)

207

Position

3455.00

Myelin assoziiertes Glykoprotein (MAG) IgM

Das MAG ist ein Transmembranprotein welches eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung des Kontakts von Nervenzellen und der Bildung einer morphologisch intakten Myelinscheide spielt. MAG IgM sind in ca. 65-100% der Fälle bei Patienten mit einer IgM-Gammopathie-assoziierten Neuropathie, bei Patienten mit IgM-Paraproteinämie (7-50%) und bei Myelomen nachweisbar.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Literatur:
Conrad K, Schössler W, Hiepe F, Fitzler M.J. Autoantibodies in Organ Spezific Autoimmune Disease. A Diagnostic Reference. 2nt Edition, Lengerich: Pabst Science Publishers, 2017.

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 1 w
-20 °C 6 m
Methode

ELISA (KI)

Einheit

E/mL

Referenzbereich

< 1000 E/mL

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1194.00

AB/LIS-Code

magakm

Myelin Oligodendrocyten Glykoprotein (MOG) Ak

MOG Ak sind Autoantikörper gegen Myelinbestandteile. Die Bestimmung der Autoantikörper gegen MOG hat eine Bedeutung in der Diagnostik von erworbenen demyelinisierenden Erkrankungen des ZNS (z.B. Neuromyelitis Optica (NMO), Neuromyelitis optica Spektrumerkrankungen (NMOSD)). Sie wurden auch in Multiple Sklerose Patienten gefunden, jedoch ohne Spezifität und mit unklarer Bedeutung.

Material

1 mL Serum / 1 mL Liquor (nativ)

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 2 w
-20 °C 6 m
Methode

iIF (KI)

Einheit

Titer

Referenzbereich

< 1:10 Titer

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f05)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1194.00

AB/LIS-Code

Serum: mogak
Liquor: mogliq

Myeloperoxidase (MPO) Ak

Der Antikörper wird zusammen mit Proteinase-3 Ak und ANCA bei Verdacht auf eine systemische Vaskulitis bestimmt.
Die Myeloperoxidase ist das häufigste Antigen von p-ANCA. MPO Ak sind diagnostische Marker für die mikroskopische Polyangiitis und puaci-immune fokal nekrotisierende Glomerulonephritis. Die Antikörper können z.T. auch beim Goodpasture-Syndrom nachgewiesen werden. Selten findet man sie auch bei Granulomatose mit Polyangiitis, Eosinophiler Granulomatse mit Polyangiitis oder bei Panarteriitis nodosa.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Literatur:
Conrad K, Schössler W, Hiepe F. Autoantikörper bei systemischen Autoimmunerkrankungen. Ein diagnostischer Leitfaden, 3. Auflage. Lengerich: Pabst Science Publishers, 2006.

Stabilität
18 - 25 °C < 8 h
2 - 8 °C 10 d
-20 °C 6 m
Methode

CLIA (KI)

Hersteller

Inova Diagnostics

Einheit

IU/mL

Referenzbereich

< 6 IU/mL

Tarifpunkte (TP)

25.2

Position

1109.00

AB/LIS-Code

pancq1

Myoglobin, Serum

Stabilität

1 ml Serum
Als Serum mindestens 4 Tage im Kühlschrank haltbar

Methode

Microparticle Enzyme Immuno Assay / f05

Referenzbereich

F  25 - 58 µg/l
M 28 - 72 µg/l

Tarifpunkte (TP)

26.1

Position

1572.00

Myositis Screen

Der Immunodot weist die Antikörper gegen Jo-1, PL-7, PL-12, EJ, SRP, Mi-2, MDA-5, TIF1-γ, Ro52, SAE-1, SAE-2 und NXP-2 nach.

Material

1 mL Serum

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 2 w
-20 °C 6 m
Methode

Immunodot (KI)

Referenzbereich

negativ

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f05)

Tarifpunkte (TP)

18.9 / 15.1 / 2 x 46.8 / 2 x 33.3 / Total: 194.2

Position

1139.00 / 1181.00 / 1192.00 / 1193.00

AB/LIS-Code

myodot (Block)