Auf einen Blick

Analysenverzeichnis

Dieses Verzeichnis enthält zentrale Informationen zu allen Analysen, welche wir anbieten.

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Kalium

Elektrolyte sind an den meisten Hauptstoffwechselfunktionen des Körpers beteiligt. Natrium, Kalium und Chlorid zählen zu den wichtigsten physiologischen Ionen und den am häufigsten bestimmten Elektrolyten. Sie werden vorwiegend über die Nahrung aufgenommen, im Magen-Darm-Trakt absorbiert und über die Nieren ausgeschieden. Kalium ist das wichtigste intrazelluläre Kation und für die Nerven- und Muskelaktivität unabdingbar. Zu den Ursachen eines erniedrigten Kaliumspiegels gehören eine kaliumarme Ernährung oder ein übermäßiger Kaliumverlust des Körpers infolge von Diarrhö, anhaltendem Erbrechen oder einer beschleunigten Ausscheidung über die Nieren. Ein erhöhter Kaliumspiegel kann durch Dehydratation oder Schock, schwere Verbrennungen, diabetische Ketoazidose und durch eine renal bedingte Kaliumretention ausgelöst werden.

Synonyme

K

Material

1 mL Serum

Alternativmaterial: Li-Heparin-Plasma

Stabilität
18 - 25 °C 14 d
2 - 8 °C 14 d
-20 °C 6 m
Methode

ISE (KC)

Hersteller

Roche

Einheit

mmol/L

Referenzbereich
Alter Referenzbereich
bis 1 Jahr 3.50 - 5.80 mmol/L
ab 1 Jahr 3.50 - 5.10 mmol/L

Kaliumkonzentrationen im Plasma sind niedriger als im Serum: 3.40 - 4.50 mmol/L

Tarifpunkte (TP)

2.5

Position

1479.00

AB/LIS-Code

ka

Kalium (Urin)

Elektrolyte sind an den meisten Hauptstoffwechselfunktionen des Körpers beteiligt. Natrium, Kalium und Chlorid zählen zu den wichtigsten physiologischen Ionen und den am häufigsten bestimmten Elektrolyten. Sie werden vorwiegend über die Nahrung aufgenommen, im Magen-Darm-Trakt absorbiert und über die Nieren ausgeschieden.

Material

24 h-Urin

Zusatzinformation

Kalium ist das wichtigste intrazelluläre Kation und für die Nerven- und Muskelaktivität unabdingbar. Zu den Ursachen eines erniedrigten Kaliumspiegels gehören eine kaliumarme Ernährung oder ein übermäßiger Kaliumverlust des Körpers infolge von Diarrhö, anhaltendem Erbrechen oder einer beschleunigten Ausscheidung über die Nieren. Ein erhöhter Kaliumspiegel kann durch Dehydratation oder Schock, schwere Verbrennungen, diabetische Ketoazidose und durch eine renal bedingte Kaliumretention ausgelöst werden.

Stabilität
Stabilität (Urin)
18 - 25 °C 14 d
2 - 8 °C 14 d
-20 °C 6 m
Methode

ISE (KC)

Hersteller

Roche

Einheit

mmol/L

Referenzbereich

25.0 – 120 mmol/24 h

Tarifpunkte (TP)

2.5

Position

1479.00

Kälteagglutinine

Material

1 Serum-Röhrchen ohne Trenngel

1 EDTA-Röhrchen

Zusatzinformation

Versand:

1x Serum und 1x EDTA-Plasma abgetrennt, genau beschriftet.

Blutkuchen beider Röhrchen (Serum + EDTA) d.h. insgesamt vier Röhrchen an Medics Labor weiterleiten.

Nicht über Nacht in der Praxis aufbewahren.

Stabilität

Vor der Blutentnahme:

Beide Röhrchen 30min bei 37°C vorwärmen (Wärmeschrank)

Blutentnahme durchführen.

Nach der Blutentnahme:

Beide Röhrchen 90min bei 37°C (Wärmeschrank) gerinnen lassen.

Nach der Gerinnung:

Beide Röhrchen zentrifugieren und Serum bzw. Plasma sofort in ein anderes Serum-Röhrchen für Serumversand (Bestellnummer 22) abpipettieren.

Wichtig: Korrekte Beschriftung der Röhrchen nach der Zentrifugation.

1. Röhrchen: Serum "bei 37°C geronnen"

2. Röhrchen: EDTA-Plasma "bei 37°C geronnen"

Methode

Agglutination / f05

Referenzbereich

negativ

Tarifpunkte (TP)

8.3

Position

1483.00

Kalziumkanal (VGCC) Ak

VGCC Ak binden präsynaptisch an den spannungsabhängigen Kalziumkanal wodurch die Freisetzung des Neurotransmitters Acetylcholin gehemmt wird. Sie gelten als Marker des Lambert-Eaton myasthenischen Syndroms (LEMS) und sind in 95% der LEMS-Patienten welche zusätzlich ein kleinzelligen Lungenkarzinom aufweisen zu finden.

Synonyme

Voltage gated calcium channel Ak, Calciumkanal Ak, Antikörper gegen spannungsabhängige Ca-Kanäle

Material

1 mL Serum

Alternativmaterial: Plasma (EDTA, Heparin)

Zusatzinformation

Literatur:
Conrad K, Schössler W, Hiepe F, Fitzler M.J. Autoantibodies in Organ Spezific Autoimmune Disease. A Diagnostic Reference. 2nt Edition, Lengerich: Pabst Science Publishers, 2017.

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 3 w
-20 °C 6 m
Methode

RIA (KI)

Einheit

pmol/L

Referenzbereich

< 40 pmol/L

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1194.00

AB/LIS-Code

vgccak

Katecholamine im Plasma (Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin)

Die Katecholamine Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin entstehen durch die Metabolisierung der aromatischen Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin und spielen im Organismus als Hormone und Neurotransmitter eine zentrale Rolle. Neben den Katecholaminen sich auch deren Abbauprodukte wichtige Indikatoren bei der Diagnose verschiedener Tumore des sympatho-adrenergen Systems wie Phäochromozytom, Neuroblastom, Ganglioneurom und Melanoblastom.
Neben der klinischen Differential-Diagnostik von Bluthochdruckerkrankungen werden Katecholamin-Bestimmungen im Urin und Plasma zur Klärung einer Vielzahl weiterer klinischer und pharmakologischer Fragestellungen herangezogen. Die Konzentrationen von Noradrenalin und Adrenalin gelten als Indikatoren für die Aktivität des sympathischen Nervensystems und sind darüber hinaus eine wesentliche Kenngrösse für das Vorliegen von kongestiven Herzinsuffizienzen, koronaren Herzkrankheiten, Diabetes mellitus, Arteriosklerose und akutem Asthma.

 

Synonyme

Katecholamine = Adrenalin, Noradrenalin & Dopamin

Material

Heparin-Plasma (gefroren) - möglichst auf 2 Röhrchen mit je 2.0 - 2.5 mL Plasma verteilen

  • peripher-venösen Zugang legen, daraus nach 15–30 Minuten Liegen Heparinplasma-Röhrchen auf Eis abnehmen
  • Probe innerhalb von 30 Minuten bei 4 °C zentrifugieren und anschliessend tiefgefrieren
Zusatzinformation

Während sechs Stunden vor Blutentnahme keinen Kaffee oder Tee trinken und keine Schokolade oder Bananen essen und keine Zigaretten rauchen.

Stabilität
18 - 25°C 30 Minuten
2 - 8°C 30 Minuten
-20°C 1 Monat
Methode

LC-MS

Einheit

pmol/L

Referenzbereich
Analyt Referenzbereich
Adrenalin 26 – 676 pmol/L
Noradrenalin 678 – 6560 pmol/L
Dopamin < 231 pmol/L

 

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f12)

Tarifpunkte (TP)

112.5

Position

1489.00

Katecholamine im Urin (Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin)

Die Katecholamine Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin entstehen durch die Metabolisierung der aromatischen Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin und spielen im Organismus als Hormone und Neurotransmitter eine zentrale Rolle. Neben den Katecholaminen sich auch deren Abbauprodukte wichtige Indikatoren bei der Diagnose verschiedener Tumore des sympatho-adrenergen Systems wie Phäochromozytom, Neuroblastom, Ganglioneurom und Melanoblastom.
Neben der klinischen Differential-Diagnostik von Bluthochdruckerkrankungen werden Katecholamin-Bestimmungen im Urin und Plasma zur Klärung einer Vielzahl weiterer klinischer und pharmakologischer Fragestellungen herangezogen. Die Konzentrationen von Noradrenalin und Adrenalin gelten als Indikatoren für die Aktivität des sympathischen Nervensystems und sind darüber hinaus eine wesentliche Kenngrösse für das Vorliegen von kongestiven Herzinsuffizienzen, koronaren Herzkrankheiten, Diabetes mellitus, Arteriosklerose und akutem Asthma.

Synonyme

Katecholamine = Adrenalin, Noradrenalin & Dopamin

Material

24 h-Urin (angesäuert) - die entsprechend Menge HCl (10 mL 25%-ige HCL) ist vor der Urinsammlung im Sammelbehälter vorzulegen.

Urinvolumen muss ebenfalls angegeben werden!

Zusatzinformation

Kreatinin im Urin wird bei jeder Abklärung mitbestimmt!

Stabilität
18 - 25°C 1 d
2 - 8°C 5 d
-20°C 1 m

Bezieht sich auf den angesäuerten Urin!

Methode

HPLC

Einheit

nmoL/24 h

Referenzbereich
Analyt Referenzbereich
Adrenalin < 110 nmol/24 h
Noradrenalin < 470 nmol/24 h
Dopamin < 2630 nmol/24 h
Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f09)

Tarifpunkte (TP)

112.5

Position

1489.00

Kollagen VII Ak

Kollagen VII ist der Hauptbestandteil der Verankerungsfasern in der epidermalen Basalmembran. Antikörper gegen Kollagen VII findet man vor allem bei der Epidermolysis bullosa acquisita, welche zum Spektrum der blasenbildenden Autoimmundermatosen zählt.

Material

1 mL Serum

Zusatzinformation

Literatur:
Conrad K, Schössler W, Hiepe F, Fitzler M.J. Autoantibodies in Organ Spezific Autoimmune Disease. A Diagnostic Reference. 2nt Edition, Lengerich: Pabst Science Publishers, 2017.

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 3 w
-20 °C 6 m
Methode

iIF (KI)

Einheit

Titer

Referenzbereich

< 1:10 Titer

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f25)

Tarifpunkte (TP)

78.3

Position

1194.00

Kollagenose Screen

Der Test dient als Ergänzung zum ANA-Screening zum Aussschluss von häufig Auftretenden Autoantikörpern von Kollagenosen.
Der Immunodot umfasst folgende Antikörper: Zentromer A/B, RNP/Sm-Komplex, RNP,Sm, PCNA,  SS-A(Ro60), SS-B(La), Scl-70, Mi-2, Ku, PM-Scl-100, DFS-70

Synonyme

Zellkern-Screen

Material

1 mL Serum

Stabilität
18 - 25 °C 1 d
2 - 8 °C 2 w
-20 °C 6 m
Methode

Immunodot (KI)

Referenzbereich

negativ

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f05)

Tarifpunkte (TP)

33.3 / 15.1 / 15.1 / 15.1 / 15.1 / 15.1 / 2 x 46.8 / 33.3 / Total: 235.7

Position

1105.00 / 1169.00 / 1171.00 / 1173.00 / 1181.00 / 1183.00 / 1192.00 / 1193.00

AB/LIS-Code

kolladot

Komplementaktivität klassischer Weg (CH50)

Das Komplementsystem ist ein Teil des unspezifischen Immunsystems. Es besteht aus den sogenannten Komplementfaktoren (C1-C9), welche durch ein komplexes Zusammenspiel Zellen bzw. Bakterien zerstören (lysieren) können. Dieser Vorgang kann auf drei unterschiedlichen Wegen erfolgen: dem klassichen Weg, dem alternativen Weg oder dem Lektin Weg. Wenn Teile des Komplementsystems nicht, in verminderter Menge oder mit reduzierter Funktion gebildet werden, kommt es zum Defekt eines oder mehrerer der Aktivierungswege.

 

Synonyme

complement haemolytic activity (CH50)

Material

1 mL Serum (gefroren)

Zusatzinformation

Eine erniedrigte Komplementaktivität ist meistens auf einen erhöhten Komplementverbrauch zurückzuführen. C3 und C4 sollten ebenfalls angeschaut werden.

Stabilität
-20 °C möglichst schnell ins Labor
Methode

ELISA (KI)

Einheit

Eq/mL

Referenzbereich

70-180 U Eq/mL

Fremdleistung

Wird im Unterauftrag durchgeführt (f32)

Tarifpunkte (TP)

32.4

Position

1494.00

AB/LIS-Code

chg1

Konkrement-Analyse

(Stein-Analyse)

Stabilität

Probe in Plastikröhrchen (Nr. 22)

Methode

Infrarotspektrometrie/ f19

Referenzbereich

siehe Laborbericht

Tarifpunkte (TP)

55.8

Position

1508.00

Kreatinin

Der Kreatinintest in Serum oder Plasma ist der am häufigsten verwendete Test zur Beurteilung der Nierenfunktion. Kreatinin ist ein Abbauprodukt von Kreatinphosphat im Muskel und wird normalerweise vom Körper (in Abhängigkeit von der Muskelmasse) in einer ziemlich konstanten Rate hergestellt. Es wird von den Glomeruli filtriert und, unter normalen Bedingungen, von den Tubuli nicht in akzeptablem Umfang reabsorbiert. Eine kleine, aber signifikante Menge wird auch aktiv sezerniert.

Synonyme

Creatinin

Material

1 mL Serum

Alternativmaterial: Li-Heprain-Plasma

Zusatzinformation

Da Kreatinin im Blut nur bei einem beträchtlichen Schaden der Nephronen ansteigt, ist es nicht zum Nachweis einer Nierenerkrankung im Frühstadium geeignet.

Chronische Nierenerkrankungen (CKD) stellen ein weltweites Problem dar und bringen ein beträchtliches Risiko für die Entwicklung kardiovaskulärer Morbidität und Tod mit sich. In aktuellen Richtlinien wird eine chronische Nierenerkrankung als Nierenschädigung oder glomeruläre Filtrationsrate (GFR) unter 60 mL/min pro 1.73 m2 über einen Zeitraum von 3 oder mehr Monaten, ungeachtet der Ursache, definiert.

Für die Abschätzung der glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) wird im Zusammenhang mit der Kreatininbestimmung immer die CKD-EPI-Formel verwendet.

Stabilität
18 - 25 °C 7 d
2 - 8 °C 7 d
-20 °C 3 m
Methode

Photometrie, Jaffé-Methode (KC)

Hersteller

Roche

Einheit

µmol/L

Referenzbereich
Geschlecht Referenzbereich
Frauen 44 - 80 µmol/L
Männer 62 - 106 µmol/L
Frühgeborene 25 - 91 µmol/L
Reifgeborene 21 - 75 µmol/L
2 - 12 Monate 15 - 37 µmol/L
1 - 3 Jahre 21 - 36 µmol/L
3 - 5 Jahre 27 - 42 µmol/L
5 - 7 Jahre 28 - 52 µmol/L
7 - 9 Jahre 35 - 53 µmol/L
9 - 11 Jahre 34 - 65 µmol/L
11 - 13 Jahre 46 - 70 µmol/L
13 - 15 Jahre 50 - 77 µmol/L
Tarifpunkte (TP)

2.3

Position

1509.00

Kreatinin (Urin)

Zusätzlich zur Diagnose und Behandlung von Nierenerkrankungen und Überwachung der Nierendialyse werden Kreatininbestimmungen für die Berechnung der fraktionierten Ausscheidung anderer Urinanalyte (z.B. Albumin, α‑Amylase) eingesetzt.

Synonyme

Creatinin

Material

Spontanurin / 24 h-Urin

Zusatzinformation

Chronische Nierenerkrankungen stellen ein weltweites Problem dar und bringen ein beträchtliches Risiko für die Entwicklung kardiovaskulärer Morbidität und Tod mit sich. In aktuellen Richtlinien wird eine chronische Nierenerkrankung als Nierenschädigung oder glomeruläre Filtrationsrate (GFR) unter 60 mL/min pro 1.73 m2 über einen Zeitraum von 3 oder mehr Monaten, ungeachtet der Ursache, definiert.

Stabilität
Stabilität (Urin)
18 - 25 °C 2 d
2 - 8 °C 6 d
-20 °C 6 m
Methode

Photometrie, Jaffé-Methode (KC)

Hersteller

Roche

Einheit

mmol/L

Referenzbereich

1. Morgenurin:

Geschlecht Referenzbereich
Frauen 2.47 - 19.2 mmol/L
Männer 3.45 - 22.9 mmol/L

24 h-Urin:

Geschlecht Referenzbereich
Frauen 7.00 - 14.0 mmol/24 h
Männer 9.00 - 21.0 mmol/24 h
Tarifpunkte (TP)

2.3

Position

1509.00

AB/LIS-Code

kreaub (Block, 24h-Urin)

kreaum (Spontanurin)

Kreatinin-Clearance

Die Bestimmung der Kreatinin-Clearance, die auf der Kreatininkonzentration in Urin und Serum oder Plasma und dem Harnzeitvolumen basiert, stellt einen wesentlich empfindlicheren Test dar, mit dem sich auch die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) besser abschätzen lässt. Für diesen Test sind die zeitlich genau festgelegte Probenentnahme (in der Regel 24 h-Sammelurin) und eine Blutprobe erforderlich.

Da dieser Test jedoch aufgrund des zeitlich festgelegten Sammelns von Urinproben fehleranfällig ist, wurde versucht, die GFR nur auf Grundlage der Serum- oder Plasmakonzentration und zusätzlichen Angaben wie Alter, Geschlecht und Ethnie mittels der CKD-EPI-Formel abzuschätzen (eGFR).

Synonyme

Creatinin-Clearance

Material

24 h-Urin (ohne Zusatz) mit Mengenangabe / 1 mL Serum

Zusatzinformation

Chronische Nierenerkrankungen stellen ein weltweites Problem dar und bringen ein beträchtliches Risiko für die Entwicklung kardiovaskulärer Morbidität und Tod mit sich. In aktuellen Richtlinien wird eine chronische Nierenerkrankung als Nierenschädigung oder glomeruläre Filtrationsrate (GFR) unter 60 mL/min pro 1.73 m2 über einen Zeitraum von 3 oder mehr Monaten, ungeachtet der Ursache, definiert.

Stabilität
Stabilität (Serum)
18 - 25 °C 7 d
2 - 8 °C 7 d
-20 °C 3 m
Methode

Berechneter Wert aus den Resultaten des Serum- und Urinkreatinins inklusive der Mengenangabe für den 24 h-Urin.

Einheit

ml/min

Referenzbereich
Alter Referenzbereich
bis 40 J 60 - 120 ml/min
40 – 60 J 50 - 110 ml/min
ab 60 J 40 - 100 ml/min

Kristalle, Punktat

Diagnostik der Kristallarthropathien.

Eine Untersuchung auf Zellen und Kristalle in Punktaten ist sinnvoll zur Differenzierung eines entzündlichen Ergusses von einem sog. Reizerguss sowie zur ätiologischen Einordnung eines Ergusses.

Material

1 m/L Punktat-Nativ

Zusatzinformation

Die Probe muss express ins Labor geschickt werden.

Für eine Zellzählung auch Punktat in EDTA-Röhrchen einsenden. Hier ist die Stabilität der Zellen zu beachten.

Stabilität
18 - 25 °C 2h
2 - 8 °C 48h

 

Methode

Mikroskopie (H)

Referenzbereich

negativ

Tarifpunkte (TP)

19.8
 

Position

1511.00

Kryoglobuline

Stabilität

2 Serumröhrchen ohne Trenngel

Patient nüchtern

Vor der Entnahme: Röhrchen 30min bei 37°C vorwärmen

Blutentnahme durchführen.

Nach der Entnahme: Röhrchen 90min bei 37°C gerinnen lassen.

Nach der Gerinnung: Röhrchen zentrifugieren und Serum bzw. Plasma sofort in ein anderes Serum-Röhrchen für Serumversand abpipettieren.

Korrekte Beschriftung der Röhrchen nach der Zentrifugation: "bei 37°C geronnen"

Versand: Nur abgetrenntes Serum (mind. 7.5ml) mit der Beschriftung "bei 37°C geronnen" einsenden.

Methode

Präzipitation / f05

Referenzbereich

negativ

Bei positivem Resultat wird automatisch eine Typisierung durchgeführt.

Tarifpunkte (TP)

89.1

Position

1513.00

Kupfer

Kupfer ist ein essenzielles Spurenelement und spielt im Körper in verschiedensten Prozessen eine wichtige Rolle. So ist Kupfer am Elektronentransport und der Atmung, an der Eisenhomöostase und an antioxidativen Systemen in der Zelle involviert. Im Blut liegt Kupfer zu 90% an das Transportprotein Caeruloplsamin gebunden vor.

Kupfermangel kann aus einem bariatrischen Eingriff, der erhöhten Aufnahme von Zink durch Nahrungsergänzungsmittel oder genetischen Krankheiten resultieren. In der Folge kann es zur Anämie, Wachstumsverzögerung, gestörter Pigmentierung und im Extremfall geistigem Abbau kommen.

CAVE: Beim Morbus Wilson kommt es aufgrund eines Gendefekts zu einer unzureichenden Inkorporation von Kupfer an das Transportprotein Caeruloplasmin. Dies führt zu Kupferablagerungen im Körper und Hepatotoxizität. Der Serum-Kupferspiegel ist dabei allerdings erniedrigt. Als ergänzende Analysen sind Caeruloplasmin und die Konzentration von Kupfer im Urin empfohlen.

Synonyme

Cu

Material

1 mL Serum

Alternativ-Material: Heparin-Plasma

Da eine Kontamination des Untersuchungsmaterials durch Probengefässe stattfinden kann, wird die Blutentnahme mittels spezieller Probenröhrchen für eine valide Spurenelementanalytik vorausgesetzt. Bitte verwenden Sie das Spurenelementröhrchen von BD (Nr. 508) für Serumproben oder Spurenelementröhrchen mit Heparin (Nr. 508a und Nr. 8) für Plasmaproben.

Zusatzinformation

Die Serumwerte von Kupfer sind während Entzündungen und Schwangerschaft erhöht, da Caeruloplasmin ein Akute-Phase-Protein ist.

Stabilität
18 - 25 °C 2 w
2 - 8 °C 2 w
-20 °C 6 m

 

Quelle: Die Qualität diagnostischer Proben, 7. Auflage 2012

Methode

ICP-MS/MS (KC)

Hersteller

In-house/ Thermo Fisher Scientific

Einheit

µmol/L

Referenzbereich
Referenzwert Bereich
Frauen 8.20 - 34.6 µmol/L
Männer 8.20 - 20.5 µmol/L
Tarifpunkte (TP)

39.6

Position

1515.00

AB/LIS-Code

ku

Kupfer (Vollblut)

Kupfer ist ein essenzielles Spurenelement und spielt im Körper in verschiedensten Prozessen eine wichtige Rolle. So ist Kupfer am Elektronentransport und der Atmung, an der Eisenhomöostase und an antioxidativen Systemen in der Zelle involviert. Im Blut liegt Kupfer zu 90% an das Transportprotein Caeruloplsamin gebunden vor.

Kupfermangel kann aus einem bariatrischen Eingriff, der erhöhten Aufnahme von Zink durch Nahrungsergänzungsmittel oder genetischen Krankheiten resultieren. In der Folge kann es zur Anämie, Wachstumsverzögerung, gestörter Pigmentierung und im Extremfall geistigem Abbau kommen.

CAVE: Beim Morbus Wilson kommt es aufgrund eines Gendefekts zu einer unzureichenden Inkorporation von Kupfer an das Transportprotein Caeruloplasmin. Dies führt zu Kupferablagerungen im Körper und Hepatotoxizität. Zur Feststellung eines begleitenden Kupfermangels ist die Bestimmung von Kupfer im Serum/Plasma besser geeignet. Als ergänzende Analysen sind Caeruloplasmin und die Konzentration von Kupfer im Urin empfohlen.

Material

1 mL Heparin-Vollblut (Spurenelementröhrchen)

Alternativ-Material: EDTA-Vollblut

Da eine Kontamination des Untersuchungsmaterials durch Probengefässe stattfinden kann, wird die Blutentnahme mittels spezieller Probenröhrchen für eine valide Spurenelementanalytik vorausgesetzt. Bitte verwenden Sie Spurenelementröhrchen mit Heparin (Nr. 508a und Nr. 8).

Stabilität
18 - 25 °C 7 d
2 - 8 °C -
-20 °C -

Quelle: Die Qualität diagnostischer Proben, 7. Auflage 2012

Methode

ICP-MS/MS (KC)

Einheit

In-house/ Thermo Fisher Scientific

Referenzbereich
Referenzwert Bereich
Frauen 9.45 - 25.2 µmol/L
Männer 8.65 - 15.0 µmol/L
Tarifpunkte (TP)

39.6

Position

1515.00

AB/LIS-Code

cuwb